Am Donnerstag verlor die Aktie von BioNTech im europäischen Handel 3,5 %. Der Kurs fiel damit auf 86,25 Euro. Die Bewegung folgt auf mehrere Handelstage mit wechselhaften Notierungen im mRNA-Sektor. Der gleitende Durchschnitt der BioNTech, der die Situation einordnen hilft, der GD100, verläuft aktuell bei 88,55 Euro und wurde im Tagesverlauf unterschritten.
Technische Modelle verweisen zusätzlich auf den GD200 bei 90,18 Euro als langfristige Referenzlinie, die ein schwaches Signal liefert. Der aktuelle Rückgang erfolgt kurz vor einem wichtigen Termin für das Unternehmen. Am 10. März veröffentlicht BioNTech die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Die Bilanzvorlage fällt in eine Phase intensiver juristischer Auseinandersetzungen im mRNA-Markt.
BioNTech: Kurzfristige Probleme wegen mRNA mi“t Moderna!
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Zuletzt sorgte ein Vergleich des Konkurrenten Moderna für Diskussionen. Das Unternehmen erklärte sich bereit, bis zu 2,25 Milliarden Dollar an Genevant Sciences und Arbutus Biopharma zu zahlen. Die Einigung betrifft Patentrechte an der Lipid-Nanopartikel-Technologie für mRNA-Impfstoffe. Diese Technologie bildet eine zentrale Grundlage für mehrere Vakzine.
Der Vergleich beendet einen langjährigen Rechtsstreit zwischen Moderna und den Patentinhabern. Für BioNTech entsteht dadurch ein indirekter Referenzwert für ähnliche Verfahren. Das Unternehmen steht selbst wegen derselben Technologie im Fokus von Klagen. Genevant und Arbutus werfen BioNTech die Nutzung ihrer LNP-Patente vor.
Die Vorwürfe betreffen den gemeinsam mit Pfizer entwickelten Covid-Impfstoff. Den Moderna-Vergleich interpretierten einige Analysten als Hinweis auf die Stärke der Patentansprüche. Diese Einschätzung beeinflusst die Bewertung möglicher finanzieller Risiken. Gleichzeitig reagierte BioNTech mit eigenen juristischen Schritten gegen Wettbewerber.
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Am 19. Februar reichte das Unternehmen Klage gegen Moderna ein. Der Vorwurf bezieht sich auf Patentverletzungen durch den Impfstoff mNEXSPIKE. Das Produkt nutzt laut Klageschrift ein spezifisches mRNA-Design.
Generell aber verschiebt BioNTech seine strategischen Schwerpunkte innerhalb des Unternehmens. Die Entwicklung konzentriert sich zunehmend auf Therapien im Bereich Onkologie. Zum Jahresende 2025 meldete BioNTech liquide Mittel und Investments von 17,2 Milliarden Euro. Diese Finanzposition gilt als Grundlage für umfangreiche Forschungsprogramme. Ein Teil der Strategie umfasst die Integration des Unternehmens CureVac. Das Management verfolgt das Ziel, die Zahl klinischer Phase-3-Studien bis Ende 2026 auf etwa 15 Programme zu erhöhen.
Die Analysten sehen all dies zuversichtlich. Die Kursziele liegen sehr weit jenseits der Marke von 100 Euro!
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