BioNTech steht vor einer Woche der Wahrheit. Während Anleger gespannt auf die Jahreszahlen am 10. März warten, eröffnen die Mainzer eine neue juristische Front gegen den Konkurrenten Moderna. Es geht um Patente für mRNA-Technologie und die Frage, wie gut der Übergang vom reinen Impfstoffhersteller zum Onkologie-Konzern gelingt.
Neuer Streit um Patente
Der juristische Konflikt zwischen den beiden Biotech-Riesen hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. BioNTech hat in den USA Klage gegen Moderna eingereicht und wirft dem Wettbewerber vor, mit seinem aktuellen COVID-19-Impfstoff mNEXSPIKE Patente zu verletzen. Konkret geht es um ein gestrafftes mRNA-Design, das effizientere Impfstoffe mit geringerer Dosierung ermöglichen soll.
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Da Moderna mit diesem Produkt im laufenden Zyklus signifikante Umsätze erzielt – allein bis zum dritten Quartal 2025 waren es über 1,1 Milliarden US-Dollar im COVID-Segment –, fordert BioNTech nun Schadensersatz. Moderna kündigte bereits an, sich entschieden gegen die Vorwürfe zu wehren. Die Aktie von BioNTech reagierte zuletzt ruhig auf die Nachrichtenlage und notiert aktuell bei 86,50 Euro, was einem Zuwachs von knapp 5 Prozent seit Jahresanfang entspricht.
Volle Kassen für die Forschung
Abseits des Gerichtssaals liegt der Fokus auf der langfristigen Transformation. Das Unternehmen nutzt seine gefüllten Kassen – zum Jahresende 2025 lagen rund 17,2 Milliarden Euro an liquiden Mitteln bereit –, um die Onkologie-Pipeline massiv auszubauen. Das Management hat das Ziel ausgegeben, bis Ende 2026 insgesamt 15 Phase-3-Studien am Laufen zu haben.
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Unterstützt wird diese Strategie durch die im Dezember abgeschlossene Übernahme von CureVac, welche die technologische Basis bei mRNA-Designs stärkt. Einnahmen aus Krebsmedikamenten werden für das Jahr 2026 zwar noch nicht erwartet, doch die Pipeline gilt als Kernstück der Unternehmensbewertung für die kommenden Jahre.
Der kommende Montag, der 10. März, wird für Anleger den nächsten entscheidenden Datenpunkt liefern. Dann veröffentlicht BioNTech die detaillierten Jahreszahlen für 2025 und gibt einen Ausblick auf die finanzielle Planung. Marktbeobachter achten dabei besonders darauf, wie effizient das Management den enormen Cashbestand in die vielversprechende, aber kostenintensive Krebsforschung investiert.
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