BioNTech Aktie: Langzeit-Daten enthüllt!

Klinische Langzeitdaten zeigen, dass fast alle Patienten einer speziellen Gruppe sechs Jahre nach einer personalisierten mRNA-Therapie noch leben. Die Ergebnisse stärken BioNTechs Onkologie-Pipeline.

BioNTech Aktie
Kurz & knapp:
  • Sechs-Jahres-Daten bei aggressivem Krebs präsentiert
  • Sieben von acht Patienten in Responder-Gruppe leben
  • Phase-2-Studie mit Partner Genentech läuft
  • Aktienmarkt bewertet Pipeline-Update positiv

Bauchspeicheldrüsenkrebs gilt als eines der aggressivsten Karzinome mit historisch minimalen Überlebenschancen. Auf der Krebskonferenz AACR präsentiert BioNTech nun klinische Ergebnisse, die diese düstere Prognose auf den Kopf stellen könnten. Sechs Jahre nach der Behandlung mit einem personalisierten mRNA-Impfstoff leben fast alle Patienten einer speziellen Responder-Gruppe weiterhin.

Maßgeschneiderte Immunantwort

Die Phase-1-Studie am Memorial Sloan Kettering Cancer Center umfasste ursprünglich 16 Patienten mit operablen Tumoren im Frühstadium. Jeder Teilnehmer erhielt einen individuell gefertigten Impfstoff aus eigenem Tumorgewebe. Das Ziel: Die T-Zellen des Immunsystems sollen Krebszellen erkennen und vernichten.

Während die Hälfte der Probanden keine ausreichende Immunantwort zeigte, verblüfft die sogenannte Responder-Gruppe. Sieben dieser acht Patienten sind heute noch am Leben. Zum Vergleich: Die historische Fünf-Jahres-Überlebensrate bei dieser Krebsart verharrt im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Ein Patient aus dem Jahr 2019 gilt weiterhin als vollständig krebsfrei.

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Der Weg in die Breite

BioNTech und Partner Genentech treiben parallel dazu eine größere Phase-2-Studie voran. Diese soll die frühen Ergebnisse in einer breiteren Patientengruppe validieren. Die logistische Herausforderung bleibt enorm. Die Therapie erfordert eine rasante Genomsequenzierung und Produktion, um mit der hohen Mutationsrate der Tumore Schritt zu halten.

Am Aktienmarkt sorgen die klinischen Updates für Beruhigung. Investoren richten ihren Blick wieder auf die späte klinische Pipeline, nachdem zuletzt personelle Veränderungen in der Führungsetage für Unruhe gesorgt hatten. Analysten werten die dauerhafte T-Zellen-Antwort als wichtigen Meilenstein für die Onkologie-Sparte der Mainzer.

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Dichtes Wettbewerbsfeld

Die Konferenz zeigt indes ein hart umkämpftes Umfeld im Bereich der mRNA- und zielgerichteten Therapien auf. Andere Biotech-Akteure präsentierten folgende Updates:

  • Everest Medicines meldete erste Ergebnisse für seinen mRNA-Impfstoff EVM16. Acht von neun Patienten zeigten spezifische Immunantworten.
  • Immunocore veröffentlichte Fünf-Jahres-Daten für KIMMTRAK. Die Überlebensrate bei metastasiertem Aderhautmelanom lag bei 16 Prozent, verglichen mit acht Prozent in der Kontrollgruppe.
  • Whitehawk Therapeutics und Sutro Biopharma stellten Fortschritte bei Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) vor.

BioNTech setzt bei seiner Strategie auf genau diese Zweigleisigkeit aus mRNA-Vakzinen und ADCs. Die Langlebigkeit der Immunantwort aus der aktuellen Phase-1-Studie liefert ein starkes Argument für die mRNA-Technologie abseits von Infektionskrankheiten. Die AACR-Konferenz läuft noch bis zum 22. April. Weitere Datenveröffentlichungen aus der Branche stehen in den kommenden Tagen auf der Agenda und dürften die Bewertung der Onkologie-Pipelines weiter schärfen.

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