Das Corona-Geschäft schrumpft rasant. BioNTech verbucht im ersten Quartal 2026 sinkende Umsätze und einen höheren Verlust. Der Mainzer Konzern pumpt sein Kapital nun massiv in die Krebsforschung. Ein überraschender Führungswechsel überschattet die Bilanz.
Der Umsatz fiel auf 118,1 Millionen Euro. Im Vorjahr standen hier noch rund 183 Millionen Euro. Die Folge: Der Verlust je Aktie stieg auf 2,26 US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld ein noch größeres Minus befürchtet.
Die Forschungsausgaben kletterten auf 557 Millionen Euro. BioNTech treibt vor allem Krebsmedikamente und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate voran. Zusätzliche Kosten verursachen die im Vorjahr übernommenen Einheiten BioNTech China und CureVac.
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Fokus auf die Onkologie
Das Management startet fünf neue zulassungsrelevante Studien für den Hoffnungsträger Pumitamig. Der Wirkstoff richtet sich unter anderem gegen Brust- und Lungenkrebs. Bristol Myers Squibb begleitet diese Tests als Partner.
Parallel dazu kooperiert BioNTech mit Boehringer Ingelheim. Gemeinsam testen sie eine Kombinationstherapie bei kleinzelligem Lungenkrebs. Ein weiterer Kandidat namens Gotistobart liefert voraussichtlich Ende 2026 wichtige Phase-3-Daten.
Milliarden-Rückkauf und Gründer-Abschied
Ein gewaltiges Finanzpolster sichert den Umbau ab. Ende März lagen 16,8 Milliarden Euro in der Kasse. Vorstand und Aufsichtsrat planen nun ein Aktienrückkaufprogramm. Bis zu eine Milliarde US-Dollar sollen dafür fließen.
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Die größte Überraschung betrifft die Chefetage. Die Mitgründer Ugur Sahin und Özlem Türeci verlassen das Unternehmen voraussichtlich Ende 2026, um eine neue Firma für mRNA-Innovationen aufzubauen. Der Aufsichtsrat sucht bereits nach Nachfolgern.
An der Börse reagieren Investoren verhalten. Die Aktie schloss am Dienstag bei 81,50 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier damit ein leichtes Minus von gut einem Prozent.
Das laufende Jahr bringt viele klinische Ergebnisse. BioNTech erwartet Daten aus sechs fortgeschrittenen Studien. Das Management hält an der Umsatzprognose fest. Für das Gesamtjahr peilt das Unternehmen weiterhin Erlöse zwischen 2,0 und 2,3 Milliarden Euro an.
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