Ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm soll den Kurs stützen, während in der Forschung die Stunde der Wahrheit naht. BioNTech steht vor richtungsweisenden Wochen. Der Fokus verschiebt sich zunehmend von der prall gefüllten Kasse auf die klinische Pipeline.
Das Management hat ein neues Rückkaufprogramm im Volumen von bis zu einer Milliarde US-Dollar autorisiert. Die Maßnahme läuft bis Mai 2027 und umfasst maximal 4,2 Prozent der ausstehenden Papiere. Finanziert wird der Schritt aus den massiven Barreserven des Unternehmens.
An der Börse reagierten Investoren zuletzt verhalten. Die Aktie ging am Freitag bei 79,45 Euro aus dem Handel und verlor auf Wochensicht knapp zehn Prozent. Damit rutschte der Kurs wieder unter die 50-Tage-Linie.
ASCO-Kongress als klinischer Härtetest
Ende Mai rückt der ASCO-Kongress in den Mittelpunkt. BioNTech präsentiert dort Phase-2-Daten der ROSETTA-Lung-02-Studie. Dabei tritt der Wirkstoff Pumitamig in Kombination mit Chemotherapie gegen den etablierten Standard Pembrolizumab bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs an.
Das Management wählte das progressionsfreie Überleben als primären Endpunkt. Diese Entscheidung fiel in Abstimmung mit dem Partner Bristol Myers Squibb und den Aufsichtsbehörden. Das Ziel ist ein statistisch robuster Datensatz.
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Umbruch im Aufsichtsrat
Bereits am 15. Mai steht die Hauptversammlung an. Aktionäre stimmen über die Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf acht Mitglieder ab. Neue Spezialisten für klinische Entwicklung sollen das Gremium verstärken.
Sie übernehmen eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Kontrolleure werden die Suche nach Nachfolgern für das Gründerduo Ugur Sahin und Özlem Türeci beaufsichtigen.
Im weiteren Jahresverlauf erhöht sich die Schlagzahl bei den klinischen Daten. Das Management plant sechs späte Studienauswertungen. Die Umsatzprognose für das laufende Jahr bleibt in einer Spanne von 2,3 bis 2,6 Milliarden US-Dollar.
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