BioNTech und Bristol Myers Squibb haben am 25. Oktober frühe Ergebnisse zur Kombination aus Pumitamig und Docetaxel gemeldet. In der Studie ROSETTA Lung-107 erreichte das mediane progressionsfreie Überleben bei einer frühen Auswertung 6,9 Monate. Untersucht wurden Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs nach Fortschreiten der Erkrankung unter einer Erstlinienbehandlung aus Immun- und Chemotherapie.
Ergebnisse nach kombinierter Vortherapie
Die bestätigte objektive Ansprechrate lag nach Angaben der beiden Unternehmen bei 36,7 Prozent. Die Ergebnisse stammen aus einer Phase-2-Studie; die Angabe zum progressionsfreien Überleben beruht ausdrücklich auf einer frühen Analyse.
Bei einem anderen Wirkstoff fiel die Bewertung zurückhaltender aus: BioNTech und DualityBio meldeten vor gut einer Woche für Trastuzumab Pamirtecan einen erreichten primären Endpunkt. Die Phase-3-Studie DYNASTY-Breast02 zeigte gegenüber Chemotherapie eine statistisch signifikante, nach Unternehmensangaben aber nur moderate Verbesserung des progressionsfreien Überlebens.
Die Daten zum Gesamtüberleben waren noch nicht ausgereift. Zugleich berichteten die Partner eine höhere Rate interstitieller Lungenerkrankungen als in früheren Studien, darunter einen kleinen Anteil schwerer und tödlicher Fälle. Angesichts der verfügbaren Daten bezeichneten sie den möglichen Nutzen im bestehenden Behandlungsumfeld als begrenzt und kündigten Beratungen über die nächsten Schritte an.
Quartalsgewinn und Jahresverlust
Mit den Quartalszahlen für das dritte Quartal 2026 meldete BioNTech einen Nettogewinn von 184,5 Millionen Euro. Für die ersten neun Monate stand dennoch ein Nettoverlust von 1.168,2 Millionen Euro.
Der Quartalsumsatz betrug nach Unternehmensangaben 1.289,2 Millionen Euro. BioNTech hob den Mittelpunkt seiner Umsatzprognose für 2026 an.
Zugleich verengte das Unternehmen die erwartete Umsatzspanne auf 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro. Die Prognosen für die bereinigten Forschungs- und Entwicklungskosten sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten blieben unverändert.
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