BioNTech: Pumitamig mit 82% Ansprechrate

BioNTech präsentiert Quartalszahlen und plant Hauptversammlung. Der Fokus liegt auf der finanziellen Reichweite für die teure Krebsforschung.

BioNTech Aktie
Kurz & knapp:
  • Quartalszahlen am Dienstag erwartet
  • Fokus auf Barreserven von 17 Milliarden
  • Hauptversammlung Mitte Mai geplant
  • Gründer verlassen Konzern Ende 2026

BioNTech baut sich um. Der Mainzer Konzern wechselt vom Corona-Impfstoffgeschäft in die Onkologie. Parallel dazu verlässt das Gründerduo Ende des Jahres das Unternehmen. Der Mai bringt nun zwei wichtige Termine für Anleger.

Die Aktie zeigt sich nach dem März-Tief erholt. Am Freitag schloss das Papier bei 88,20 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von gut 14 Prozent.

Fokus auf den Barreserven

Am Dienstag präsentiert das Management die Zahlen für das erste Quartal. Die Einnahmen sinken weiter. Im Gegenzug steigen die Forschungsausgaben für die teuren Krebsstudien. Anleger achten deshalb besonders auf die Reichweite der Barmittel. Ende vergangenen Jahres lagerten noch gut 17 Milliarden Euro in der Kasse.

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Für das laufende Jahr rechnet BioNTech mit Umsätzen zwischen 2,0 und 2,3 Milliarden Euro. Das Forschungsbudget soll auf bis zu 2,5 Milliarden Euro klettern. Ein teurer Umbau.

Operativ liefert die Krebsforschung Ergebnisse. Das Mittel Pumitamig zeigt in Studien zu Lungenkrebs eine hohe Ansprechrate. BioNTech testet den Wirkstoff aktuell in sieben Phase-3-Studien. Analyst Robert Burns von H.C. Wainwright sieht das Mainzer Präparat deutlich vor der Konkurrenz von Merck. Er bestätigt sein Kaufrating mit einem Kursziel von 130 US-Dollar.

Umbau an der Spitze

Mitte Mai folgt die virtuelle Hauptversammlung. Auf der Agenda stehen wichtige Personalien. Der Aufsichtsrat soll wachsen. Zwei neue Experten für Onkologie sollen das Gremium künftig verstärken.

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Aktionäre stimmen außerdem über die Gewinnverwendung ab. Das Management schlägt vor, den Bilanzgewinn vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Hinzu kommt die Abstimmung über ein neues genehmigtes Kapital.

Über allem schwebt der anstehende Führungswechsel. Uğur Şahin und Özlem Türeci verlassen BioNTech Ende des Jahres. Sie gründen ein neues Unternehmen. Die US-Investmentbank Leerink sieht darin eine Chance. Eine starke neue Führungskraft könnte den Aktienkurs antreiben.

BioNTech treibt den Strategiewechsel konsequent voran. Sechs weitere Phase-3-Studien starten noch in diesem Jahr. Die Quartalszahlen am Dienstag liefern den nächsten konkreten Datenpunkt zur finanziellen Ausdauer des Konzerns.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.