BioNTech baut sich um. Der Mainzer Konzern wechselt vom Corona-Impfstoffgeschäft in die Onkologie. Parallel dazu verlässt das Gründerduo Ende des Jahres das Unternehmen. Der Mai bringt nun zwei wichtige Termine für Anleger.
Die Aktie zeigt sich nach dem März-Tief erholt. Am Freitag schloss das Papier bei 88,20 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von gut 14 Prozent.
Fokus auf den Barreserven
Am Dienstag präsentiert das Management die Zahlen für das erste Quartal. Die Einnahmen sinken weiter. Im Gegenzug steigen die Forschungsausgaben für die teuren Krebsstudien. Anleger achten deshalb besonders auf die Reichweite der Barmittel. Ende vergangenen Jahres lagerten noch gut 17 Milliarden Euro in der Kasse.
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Für das laufende Jahr rechnet BioNTech mit Umsätzen zwischen 2,0 und 2,3 Milliarden Euro. Das Forschungsbudget soll auf bis zu 2,5 Milliarden Euro klettern. Ein teurer Umbau.
Operativ liefert die Krebsforschung Ergebnisse. Das Mittel Pumitamig zeigt in Studien zu Lungenkrebs eine hohe Ansprechrate. BioNTech testet den Wirkstoff aktuell in sieben Phase-3-Studien. Analyst Robert Burns von H.C. Wainwright sieht das Mainzer Präparat deutlich vor der Konkurrenz von Merck. Er bestätigt sein Kaufrating mit einem Kursziel von 130 US-Dollar.
Umbau an der Spitze
Mitte Mai folgt die virtuelle Hauptversammlung. Auf der Agenda stehen wichtige Personalien. Der Aufsichtsrat soll wachsen. Zwei neue Experten für Onkologie sollen das Gremium künftig verstärken.
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Aktionäre stimmen außerdem über die Gewinnverwendung ab. Das Management schlägt vor, den Bilanzgewinn vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Hinzu kommt die Abstimmung über ein neues genehmigtes Kapital.
Über allem schwebt der anstehende Führungswechsel. Uğur Şahin und Özlem Türeci verlassen BioNTech Ende des Jahres. Sie gründen ein neues Unternehmen. Die US-Investmentbank Leerink sieht darin eine Chance. Eine starke neue Führungskraft könnte den Aktienkurs antreiben.
BioNTech treibt den Strategiewechsel konsequent voran. Sechs weitere Phase-3-Studien starten noch in diesem Jahr. Die Quartalszahlen am Dienstag liefern den nächsten konkreten Datenpunkt zur finanziellen Ausdauer des Konzerns.
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