Bitcoin: 80.000 USD nach Trump-Initiative

Bitcoin durchbricht die 80.000-Dollar-Marke, ausgelöst durch Trumps Ankündigung einer Militärmission. Short-Positionen von 160 Mio. Dollar werden liquidiert.

Bitcoin Aktie
Kurz & knapp:
  • Trump-Mission treibt Bitcoin-Kurs
  • Short-Positionen im Wert von 160 Mio. liquidiert
  • Institutionelle Nachfrage bleibt stark
  • Mining-Difficulty sinkt um 2,3 Prozent

US-Präsident Donald Trump schickt amerikanische Frachtschiffe durch die Straße von Hormus. Die Ankündigung der Militärmission „Project Freedom“ zeigte am Montag direkte Auswirkungen auf den Kryptomarkt. Bitcoin durchbrach erstmals seit Ende Januar wieder die psychologisch wichtige Marke von 80.000 US-Dollar.

Die schnelle Aufwärtsbewegung erwischte Leerverkäufer auf dem falschen Fuß. An den Derivatemärkten lösten sich innerhalb kurzer Zeit Bitcoin-Short-Positionen im Wert von über 160 Millionen US-Dollar in Luft auf. Aktuell pendelt sich der Kurs bei rund 79.714 US-Dollar ein. Auf Monatssicht verbucht die Kryptowährung damit ein Plus von 19 Prozent.

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Geopolitik trifft auf institutionelles Kapital

Auslöser der Rallye war Trumps Vorstoß am späten Sonntagabend. Die USA wollen gestrandete Handelsschiffe im Nahen Osten militärisch eskortieren, um die Seewege zu sichern. Trump sprach von sehr positiven Gesprächen mit iranischen Vertretern. Die Lage bleibt jedoch fragil. Teheran wertet die US-Mission als möglichen Bruch des Waffenstillstands. Bitcoin dient in diesem Umfeld vielen Investoren als Absicherung gegen makroökonomische Unsicherheiten.

Flankiert wird der Preisanstieg von einer anhaltend starken institutionellen Nachfrage. US-Spot-ETFs verzeichneten zuletzt an einem einzigen Handelstag Nettozuflüsse in Höhe von 630 Millionen US-Dollar. Es ist die fünfte Woche in Folge mit frischem Kapital für die börsengehandelten Fonds. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin klettert dadurch auf 1,6 Billionen US-Dollar.

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Unter der Haube des Netzwerks gab es am Wochenende eine planmäßige Anpassung. Die Mining-Difficulty sank um 2,3 Prozent. Diese negative Korrektur entlastet die aktiven Miner durch niedrigere operative Anforderungen pro Block. Die Netzwerksicherheit bleibt trotz der Schwankungen in der Rechenleistung stabil.

Blick auf die Charttechnik

Trotz des jüngsten Aufschwungs notiert Bitcoin seit Jahresbeginn noch immer rund zehn Prozent im Minus. Das Rekordhoch aus dem vergangenen Oktober liegt ein gutes Stück entfernt. Hält die neu gewonnene Unterstützung im Bereich von 80.000 US-Dollar, rückt für Techniker der 200-Tage-Durchschnitt bei knapp 83.700 US-Dollar in den Fokus.

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