Bitcoin: Achterbahnfahrt geht weiter

Bitcoin erholt sich mit 11 Prozent Tagesplus von tiefem Sturz, bleibt aber volatil. Ein Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofs zur Besteuerung von Krypto-Lending steht an.

Bitcoin Aktie
Kurz & knapp:
  • Starker Kursanstieg nach Verlusten unter 61.000 Dollar
  • Handelsspanne von über 11.000 Dollar in 24 Stunden
  • Noch 4 Prozent vom Allzeithoch entfernt
  • Steuerliche Klärung für Krypto-Lending erwartet

Bitcoin-Anleger mussten diese Woche starke Nerven beweisen. Nach einem brutalen Kursrutsch unter 61.000 Dollar am Donnerstag folgte am Freitag eine ebenso dramatische Erholung. Mit einem Tagesplus von 11 Prozent kletterte die größte Kryptowährung zurück auf 70.689 Dollar – der stärkste Anstieg seit Anfang Februar. Doch die Volatilität bleibt hoch, und die Verunsicherung sitzt tief.

Schnäppchenjäger greifen zu

Die Rally am Freitag war getrieben von Schnäppchenjägern, die nach den jüngsten Kursverlusten günstige Einstiegschancen witterten. Innerhalb von nur 24 Stunden bewegte sich Bitcoin in einer Handelsspanne von 60.187 Dollar bis 71.422 Dollar – eine enorme Bandbreite, die das nervöse Marktumfeld widerspiegelt. Das Handelsvolumen schoss auf 135,4 Milliarden Dollar hoch, was 45,4 Prozent des gesamten Kryptomarktes ausmachte. Auch Ethereum profitierte von der Erholungsbewegung und legte 10,6 Prozent auf 2.065 Dollar zu.

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Noch 4 Prozent bis zum Allzeithoch

Trotz der beeindruckenden Aufholjagd notiert Bitcoin noch immer 4,1 Prozent unter seinem bisherigen Höchststand von 73.741 Dollar aus dem März 2024. Über die gesamte Woche betrachtet steht ein Minus von 15,9 Prozent zu Buche – ein deutlicher Dämpfer für die Krypto-Gemeinde. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin liegt aktuell bei 1,42 Billionen Dollar, was 58,9 Prozent der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung entspricht.

Steuerärger droht beim Krypto-Lending

Während sich Bitcoin-Besitzer über die Kurserholung freuen, braut sich in Deutschland steuerlicher Ärger zusammen. Der Bundesfinanzhof muss in einem Grundsatzverfahren klären, wie Erträge aus Krypto-Lending besteuert werden. Beim Lending werden Bitcoin und andere Kryptowährungen vorübergehend gegen Entgelt an Dritte verliehen. Die zentrale Frage: Unterliegen diese Einkünfte der Abgeltungsteuer von 25 Prozent oder dem individuellen Steuersatz, der deutlich höher ausfallen kann? Das Finanzgericht Köln hatte bereits über einen Fall aus 2020 verhandelt – die Entscheidung des Bundesfinanzhofs dürfte weitreichende Folgen für Krypto-Anleger haben.

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