Bitcoin und Ethereum: Wann bricht der Trend?

Bitcoin und Ethereum im Blick
Bitcoin und Ethereum im Blick
 

Bitcoin als auch Ethereum stehen am Scheideweg. Wie stehen die Chancen für weitere Zuwächse und wo liegen die Korrekturbereiche?  Dazu schauen wir auf das aktuelle Chartbild.

Bitcoin auf Allzeithoch

Im Bitcoin steigt die Spannung. Wir konnten hier übergeordnet ein Ziel anlaufen, das eine größere Korrektur einleiten könnte. Dies ist auf dem ersten Chart vermerkt und stellt ein Szenario dar. Es könnte sein, dass wir hier die Welle (3) in Rot bereits ausgebaut haben, und jetzt ein übergeordnetes Hoch ansteht. Dies würde bedeuten, dass wir einen größeren Abverkauf in Richtung der $30000 starten, und zwar direkt.

Bitcoin mit Szenario
Bitcoin mit Szenario

So wie sich der Markt aktuell gestaltet, liegen für einen solchen Verlauf jedoch noch keine Indizien vor, und wir müssen die Warnglocke lediglich aufgrund der Ausdehnung der laufenden Welle läuten. Spruchreif wird das Thema erst, wenn wir nun unmittelbar die Unterstützung bei $40252 im unmittelbaren Bild unterschreiten. Imminent gehen wir davon aus, dass wir nochmals in den Tradingbereich eindringen, um Welle 4 in Grün zu vollenden. Dies ist jedoch kein Muss, die Bullen könnten Welle 4 in Grün auch bereits beendet haben. Das ist unser zweites bullischeres Szenario und auf folgendem Chart zu sehen.

Kurzfristige Chartanalyse des Bitcoin
Kurzfristige Chartanalyse des Bitcoin

Dies abzuschätzen, ist leider momentan sehr schwierig. Solange noch kein nachhaltiger Ausbruch auf ein neues Zwischenhoch erfolgt ist, gehen wir weiterhin von dem Rücksetzer in den Tradingbereich aus. Nach Abschluss der Korrektur sehen wir Kurse im $56000er-Bereich auf uns warten. Wobei dies ein Mindestziel ist, und es für Bitcoin nicht untypisch wäre, wenn wir weitere Übertreibungen nach Norden vollziehen.

Vorgehen im Bitcoin

Was mir persönlich am liebsten wäre, ist ein harter Abverkauf auf $30000 wie auf Chart 1 zu sehen. In diesem Szenario erhalten alle starken überzeugten Hände die Möglichkeit nochmals nachzukaufen zu preisen die sich im Jahresverlauf verdreifachen  und die schwachen Hänge werden mit gehörigen Angstdurchfall den Markt verlassen oder zumindest temporär verkaufen. Ich habe das schon mehrmals gesagt: Ich sitze auf meinen Positionen ohne Stopp ganz klassisch in einem Wallet und warte ab. Der aktuelle Bullenzyklus ist aktuell noch voll im Gange. Ich spekuliere hier nicht mit Hebel und brauche das Geld jetzt auch nicht somit bekomme ich auch keine Panik wenn der Kurs gegen mich läuft. Im Gegenteil, wenn wir auf $30000 fallen, dann mache ich genau eines. Ich kaufe massiv nach!

Chartanalyse Ethereum

Die Bewegung in Ethereum sieht zwar nicht besonders leichtfüßig aus, allerdings gibt der Erfolg der Bullen ihr Recht. Immer wieder gelingt es aufs Neue, den Markt auf neue Allzeithochs zu drücken.  Klar, die Bewegung könnte eleganter sein, aber Gewinn ist Gewinn, da wollen wir nicht zu pingelig sein. Den nächsten harten Widerstand erwarten wir bei $2000.

Ethereum mit weiterem Potenzial
Ethereum mit weiterem Potenzial

Aus dieser Region sollte dann noch einmal eine Zwischenkorrektur starten, bevor wir das übergeordnete Hoch der Welle [iii] in Rot erreichen. Das Ziel dieser liegt momentan bei $2300, wobei wir dies auch als Mindestziel verstehen müssen. In den Kryptowährungen ist niemand vor Volatilität sicher. Damit unsere Erwartungen, wie hinterlegt, intakt bleiben, müssen wir uns über der $1443er-Marke halten. Darunter könnte sich eine größere Korrektur einstellen, was für ein Anlaufen der $2300 suboptimal wäre. Beide Kryptowährungen bleiben damit in der vorgegebenen Spur, und wir erwarten primär nach wie vor höhere Kurse.

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Viel Erfolg,

Ihr Philip Hopf

Philip Hopf
Über Philip Hopf 410 Artikel
Philip Hopf ist Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter der HKCM. Seit 2005 ist er aktiv an den Finanzmärkten als Trader und Investor aktiv. Er spezialisiert sich auf den Index und Rohstoff- sowie Aktienbereich. Dabei nutzt er die Elliott Wave Analysemethodik um Zielbereiche und Trendwendepunkte in den jeweiligen Märkten zu berechnen.
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