Bitcoin: Wallets enttarnt!

Trotz schwächendem Kurs kaufen große Finanzinstitute wie BlackRock und Morgan Stanley massiv Bitcoin. Neue Transparenz für ETF-Bestände und regulatorische Klarheit stützen den institutionellen Vorstoß.

Bitcoin Aktie
Kurz & knapp:
  • Morgan Stanleys Bitcoin-ETF-Wallets öffentlich einsehbar
  • BlackRock hält fast 800.000 Bitcoin im eigenen Trust
  • Regulatoren stufen Krypto als digitale Rohstoffe ein
  • Bitcoin-Reserven auf großen Börsen sinken auf Tiefststände

Der Kurs schwächelt seit Jahresbeginn, die Wall Street kauft unermüdlich weiter. Zwei Entwicklungen zeigen, wie tief institutionelle Akteure mittlerweile im Bitcoin-Ökosystem verankert sind. Blockchain-Analysten haben die Bestände eines neuen Banken-ETFs offengelegt, während der größte Vermögensverwalter der Welt eine historische Schwelle ansteuert.

Transparenz für Morgan Stanley

Arkham Intelligence hat die digitalen Tresore von Morgan Stanley lokalisiert. Die Analysefirma machte die Custodian-Wallets hinter dem neuen Spot-Bitcoin-ETF der US-Bank öffentlich sichtbar. Jeder Beobachter kann die Bestände des Fonds nun in Echtzeit verfolgen.

Der Anfang April gestartete Fonds sammelte in wenigen Tagen über 100 Millionen Dollar ein. Die On-Chain-Bestände belaufen sich auf rund 1.348 Bitcoin. Mit einer Kostenquote von 0,14 Prozent unterbietet Morgan Stanley die etablierte Konkurrenz deutlich.

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Parallel dazu treibt BlackRock seine Akkumulation voran. Der iShares Bitcoin Trust verzeichnete zuletzt massive Zuflüsse und kaufte dabei Token für 1,34 Milliarden Dollar. Der Fonds hält nun knapp 800.000 Bitcoin.

Diese institutionelle Kauflaune trifft auf ein gedämpftes Marktumfeld. Bei einem aktuellen Kurs von rund 75.150 US-Dollar notiert Bitcoin seit Jahresanfang im zweistelligen Minusbereich. Der Preis hat sich zwar über den 50-Tage-Durchschnitt gekämpft, verfehlt den langfristigen Trend aber deutlich.

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Angebotsschock und Terminmarkt

Die regulatorische Großwetterlage stützt den institutionellen Vorstoß. SEC und CFTC stuften wichtige Kryptowährungen kürzlich offiziell als digitale Rohstoffe ein. Das beendet jahrelange juristische Unsicherheiten in den Vereinigten Staaten.

Auf den Handelsplätzen verknappt sich indes das Angebot. Die Bitcoin-Reserven auf großen Börsen wie Binance fallen auf neue Tiefstände. Investoren ziehen ihre Coins in private Wallets ab. Der Terminmarkt signalisiert derweil eine stark bärische Positionierung. Die Funding Rates für Perpetual-Futures sind seit 46 Tagen negativ. Analysten werten diese überfüllten Short-Positionen historisch als Vorboten für scharfe Aufwärtsbewegungen.

Auf Protokollebene steht der nächste Entwicklungsschritt an. Die Bitcoin-Core-Version v31.0rc4 durchläuft aktuell das Testnet. Das Update zwingt Transaktionen künftig über Tor- oder I2P-Netzwerke und integriert einen neuen Cluster-Mempool. Die Freigabe der Software wird die Privatsphäre im Netzwerk auf ein neues technisches Fundament stellen.

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