Black Hills Aktie: 15-Milliarden-Probe!

Die geplante Übernahme von NorthWestern Energy durch Black Hills steht vor einer regulatorischen Prüfung. Verbraucherschützer warnen vor höheren Stromkosten, während das Unternehmen ehrgeizige Wachstumsziele verfolgt.

Black Hills Aktie
Kurz & knapp:
  • Öffentliche Anhörung im Mai als entscheidende Hürde
  • Verbraucherschützer warnen vor steigenden Energiekosten
  • Aktionäre stimmten bereits für notwendige Satzungsänderungen
  • Aktie gilt technisch als überkauft trotz Aufwärtspotenzial

Während die Konzernführungen von Black Hills und der NorthWestern Energy Group die Integration vorantreiben, formiert sich an der Basis Widerstand. Umweltschützer und Verbraucherschützer in Montana befürchten steigende Kosten und eine sinkende Versorgungssicherheit. Nun rückt ein entscheidender Termin im Mai in den Fokus.

Widerstand in Montana

Die geplante Fusion hat eine Debatte über die langfristigen Folgen für die Energieversorgung ausgelöst. Das Montana Environmental Information Center (MEIC) warnt öffentlich davor, dass der Zusammenschluss die Bezahlbarkeit von Strom in der Region gefährden könnte. Die Montana Public Service Commission (PSC) reagiert auf den öffentlichen Druck und setzt für Mai eine öffentliche Anhörung an, um das 15,4 Milliarden Dollar schwere Geschäft zu prüfen.

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Grünes Licht der Aktionäre

Auf Unternehmensebene ist der Weg für den reinen Aktientausch bereits bereitet. Die Aktionäre von Black Hills stimmten im April notwendigen Satzungsänderungen zu, um die Ausgabe neuer Anteile für den Deal zu ermöglichen. Parallel dazu treibt das Management Großprojekte wie „Ready Wyoming“ und „Lange II“ voran, um die Infrastruktur zu modernisieren.

Für das Jahr 2029 peilt der Vorstand bereits ambitionierte Ziele an. Der Umsatz soll bis dahin auf 3,6 Milliarden Dollar steigen, während ein Nettogewinn von 390 Millionen Dollar angestrebt wird. Diese Prognosen setzen jedoch voraus, dass die regulatorischen Hürden ohne größere Zugeständnisse genommen werden.

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Bewertung und Marktlage

An der Börse reagierte das Papier zuletzt verhalten. Die Aktie schloss am Freitag bei 64,25 Euro, was einem Tagesminus von rund 1,5 Prozent entspricht. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus indes auf gut acht Prozent.

Marktbeobachter taxieren den fairen Wert der Aktie derzeit auf 81,20 Dollar, woraus sich ein theoretisches Aufwärtspotenzial von sechs Prozent ergibt. Allerdings mahnt die Technik zur Vorsicht: Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 80,4 gilt der Titel aktuell als technisch überkauft. Die Anhörung vor der PSC im Mai wird darüber entscheiden, ob die fundamentale Story intakt bleibt oder ob regulatorische Auflagen die Synergieeffekte schmälern.

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