Der größte Vermögensverwalter der Welt bringt einen neuen Bitcoin-ETF an den Start. Diesmal geht es nicht um reine Kursgewinne – sondern um regelmäßige Ausschüttungen.

BlackRock hat die Registrierung für seinen iShares Bitcoin Premium Income ETF (BITA) aktualisiert. Branchenbeobachter rechnen mit einem baldigen Start. Der Fonds soll Anlegern sowohl Zugang zu Bitcoins Kursbewegungen als auch zusätzliche Erträge bieten.

So funktioniert der Fonds

Der aktiv verwaltete ETF setzt auf eine Covered-Call-Strategie. BlackRock schreibt (verkauft) Kaufoptionen – hauptsächlich auf Anteile des eigenen iShares Bitcoin Trust (IBIT). Die Prämien aus diesen Optionsgeschäften fließen an die Anleger.

Die Gebühr liegt bei 0,65 Prozent. Das ist günstiger als bestehende Bitcoin-Covered-Call-ETFs, die meist 0,95 bis 0,99 Prozent verlangen. Der Fonds soll an der Nasdaq notieren.

Nächster Schritt im Krypto-Geschäft

BlackRock baut damit auf dem Erfolg des Spot-Bitcoin-ETFs IBIT auf. Das Produkt sammelte seit dem Start hohe Milliardenbeträge ein.

Mit dem neuen Fonds reagiert BlackRock auf die Nachfrage nach komplexeren Krypto-Produkten. Bloomberg-Analysten sehen die Einreichung als einen der letzten Schritte vor dem Launch. Goldman Sachs plant einen ähnlichen ETF für Juli – BlackRock könnte schneller sein.

Die BlackRock-Aktie schloss zuletzt bei 1.008,93 US-Dollar. Der Kurs liegt 16 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 1.202,59 Dollar aus dem Oktober 2025. Auf Jahressicht steht ein Minus von gut sieben Prozent. Der RSI von 42,8 deutet auf eine neutrale Verfassung hin – weder überkauft noch überverkauft.

Mit dem Start in den kommenden Tagen ist zu rechnen. Der ETF dürfte dann zeigen, ob die Strategie hält, was BlackRock verspricht.