Die Nachricht kam ohne Vorwarnung: Block, das Fintech-Unternehmen von Jack Dorsey, streicht fast die Hälfte seiner Belegschaft. Die Begründung? Künstliche Intelligenz macht die Jobs überflüssig. Was bei anderen Unternehmen noch Zukunftsmusik ist, setzt Block jetzt mit brutaler Konsequenz um. Die Börse reagierte gestern mit einem Kurssprung von über 20 Prozent im vorbörslichen Handel.
KI räumt auf – und Analysten jubeln
Block beschäftigt heute etwa 10.000 Mitarbeiter, Ende 2019 waren es noch 3.800. Das rasante Wachstum während der Pandemie hat Spuren hinterlassen – jetzt folgt die Korrektur. Die Entlassungen bringen die Mitarbeiterzahl zurück auf Vor-Corona-Niveau. JPMorgan-Analysten sehen darin sogar einen Vorteil: Der Bruttogewinn pro Mitarbeiter übersteige künftig selbst Branchengrößen wie Visa.
Was CEO Dorsey hier demonstriert, ist mehr als nur Kostensenkung. Er will KI-Tools tief in alle Geschäftsprozesse integrieren und warnt, dass die meisten Unternehmen „zu spät“ erkannt hätten, welches Potenzial in der Technologie steckt. Evercore ISI spricht von einem Modell, das zeigt, wie Unternehmen künftig geführt werden könnten – nicht nur mit Stellenabbau, sondern mit höherem Return on Investment und besserem Cashflow.
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Morgan Stanley hebt Kursziel deutlich an
Parallel zum Umbau erweitert Block sein Produktangebot massiv. Die Partnerplattform im Square App Marketplace umfasst mittlerweile fast 1.000 Partner, darunter Amazon und Uber Eats. Das neue Square Register-Kassensystem verarbeitet Transaktionen 40 Prozent schneller als der Vorgänger.
Diese Entwicklungen blieben nicht unbemerkt: Morgan Stanley stufte die Aktie gestern von „Equalweight“ auf „Overweight“ hoch und hob das Kursziel von 72 auf 93 Dollar an. Die Bank erwartet für 2026 nun einen Gewinn pro Aktie von 3,81 Dollar statt zuvor 3,19 Dollar. Für 2027 liegt die neue Schätzung bei 5,19 Dollar – vorher waren es 4,10 Dollar. Mit einem aktuellen Kurs von 54,53 Dollar sieht Morgan Stanley erhebliches Aufwärtspotenzial.
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Die Maßnahmen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Block ohnehin unter Druck stand. Der Wettbewerb im Zahlungsverkehr und im Buy-Now-Pay-Later-Geschäft ist härter geworden. Cantor Fitzgerald hatte erst kürzlich sein Kursziel auf 70 Dollar gesenkt und prognostiziert ein verlangsamtes Wachstum im vierten Quartal. Die radikale KI-Offensive könnte diese Dynamik jetzt ändern.
Goldman Sachs schätzt, dass KI 2025 bereits für monatliche Jobverluste von 5.000 bis 10.000 in den am stärksten betroffenen Branchen verantwortlich war. Bei Block wird diese Entwicklung nun in aller Deutlichkeit sichtbar. Die Frage ist nicht mehr, ob KI Jobs vernichtet, sondern wie schnell und in welchem Ausmaß.
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