Bloom Energy hat am Freitag im Umfeld einer Erholung KI-bezogener Aktien zugelegt. Medienberichten zufolge rückten dabei auch die jüngsten Rechenzentrumsverträge des Unternehmens wieder stärker in den Anlegerfokus. Die Aktie stieg um 5,0% und schloss bei 156,80 €; die Erholung folgte auf den breiteren Ausverkauf am Donnerstag.
Barclays setzt auf steigende Nachfrage
Medienberichten zufolge stufte Barclays Bloom Energy am Dienstag von Equal Weight auf Overweight hoch. Gleichzeitig senkte das Haus sein Kursziel von 316 $ auf 289 $. Zur Begründung verwies Barclays auf eine anziehende Nachfrage, einen beschleunigten Kapazitätsaufbau, steigende Kundenanzahlungen und neue Lieferzusagen.
Damit fiel die positivere Einstufung mit einer niedrigeren Zielmarke zusammen. Die Analystenaktion setzte den Schwerpunkt auf die erwartete Geschäftsentwicklung, während der Kursbericht vom Freitag die Bewegung in den Zusammenhang mit der breiteren Markterholung stellte.
Rechenzentrumsprojekte liefern den Geschäftskontext
NTT DATA hat mit Bloom Energy den Einsatz von Brennstoffzellen zur Stromversorgung vor Ort vereinbart. Die Vereinbarung umfasst 900 MW für weltweite Rechenzentrumsprojekte; erste Auslieferungen sollen 2027 beginnen. Nach Angaben der Partner ist die Zusammenarbeit auf eine Ausweitung in den Gigawattbereich ausgelegt. Für Bloom ist es das bislang größte internationale Projekt.
Vor gut einer Woche unterzeichneten California Resources Corporation und deren Geschäft Carbon TerraVault zudem eine unverbindliche Absichtserklärung mit Bloom Energy. Sie wollen mindestens 1 GW Brennstoffzellenleistung mit CO₂-Abscheidung und -Speicherung in Kalifornien prüfen.
Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt endgültiger Vereinbarungen, einer abschließenden Investitionsentscheidung sowie erforderlicher Genehmigungen und weiterer Zustimmungen.
Vor rund zwei Wochen hatte Bloom Energy seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben.
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