Bloom Energy notiert aktuell auf einem Allzeithoch von rund 228 US-Dollar. Allein im laufenden Jahr schoss der Kurs um 171 Prozent nach oben. Auf Zwölf-Monats-Sicht steht sogar ein Plus von über 1.400 Prozent.
Nun folgt der Realitätscheck. Am 28. April präsentiert der Brennstoffzellen-Hersteller seine Ergebnisse für das erste Quartal. Anleger erwarten den Beweis, dass das operative Geschäft diese immense Marktkapitalisierung von knapp 62 Milliarden US-Dollar rechtfertigt.
Volle Auftragsbücher stützen Prognose
Die Messlatte liegt extrem hoch. Bloom beendete das vergangene Jahr mit einem Rekordumsatz von gut zwei Milliarden US-Dollar. Die Bruttomarge kletterte auf 29 Prozent. Für das laufende Jahr peilt das Management bereits Erlöse von bis zu 3,3 Milliarden US-Dollar an.
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Ein massiver Auftragsbestand stützt diese Prognose. Bloom sitzt auf kombinierten Bestellungen im Wert von 20 Milliarden US-Dollar. Allein der Produkt-Backlog sprang im Jahresvergleich um 140 Prozent nach oben. Das gibt dem Unternehmen eine hohe Planungssicherheit.
Produktion am Limit
Neben den reinen Finanzkennzahlen rückt die Fertigung in den Fokus. Bloom baut seine jährliche Produktionskapazität derzeit von einem auf zwei Gigawatt aus. Langfristig plant der Konzern sogar einen Ausbau auf fünf Gigawatt. Das Management muss beweisen, dass die Fabriken reibungslos mitwachsen.
Ein erster Erfolg gelang kürzlich bei einem Großkunden. Bloom lieferte ein voll funktionsfähiges Energiesystem an Oracle aus. Die Anlage lief bereits 55 Tage nach dem Startschuss und damit einen Monat vor dem eigentlichen Zeitplan. Solche operativen Erfolge wollen Investoren am Dienstag hören.
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Frischer Wind im Vorstand
Die anstehende Telefonkonferenz bringt auch eine personelle Premiere. Simon Edwards stellt sich erstmals als neuer Finanzchef den Fragen der Analysten. Er trat seinen Posten Mitte April an. Zuvor leitete er das KI-Hardware-Unternehmen Groq. Seine Erfahrung im Bereich Künstliche Intelligenz passt perfekt zu Blooms Wachstumsplänen bei Rechenzentren.
Im Vorfeld der Zahlen trennten sich einige Führungskräfte von Aktien. Operations-Chef Satish Chitoori und eine weitere Managerin verkauften im April insgesamt 75.000 Papiere. Diese Transaktionen liefen allerdings über vorab festgelegte Handelspläne. Solche automatisierten Verkäufe gelten an der Wall Street als reine Routine.
Am 28. April nach US-Börsenschluss legt Bloom Energy die Karten auf den Tisch. Das Management wird die Details direkt im Anschluss in einer Telefonkonferenz erläutern. Angesichts der rasanten Kursrallye verzeiht der Markt aktuell keine Fehler. Die operative Umsetzung muss nun zwingend mit der gestiegenen Bewertung Schritt halten.
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