Barclays hat Bloom Energy am Dienstag von Equal Weight auf Overweight hochgestuft, das Kursziel aber von $316 auf $289 gesenkt. Medienberichten zufolge erwartet das Haus eine stärkere Beschleunigung der Nachfrage als zuvor angenommen. Die Aktie gewann gestern 5,0%; als einen Auslöser der Erholung nannten Medienberichte die Vereinbarung mit NTT DATA.
Kalifornien-Projekt noch in der Prüfung
Einen weiteren möglichen Ausbaupfad haben California Resources Corporation, Carbon TerraVault und Bloom Energy am Montag mit einer Absichtserklärung abgesteckt. Die Partner wollen in Kalifornien die mögliche Entwicklung von mindestens 1 GW Festoxid-Brennstoffzellenleistung prüfen. Geplant ist dabei eine Verbindung mit der Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid.
Die Vereinbarung sieht damit zunächst eine Prüfung des möglichen Vorhabens vor. Einen verbindlichen Bauauftrag haben die Partner mit dieser Absichtserklärung nicht gemeldet.
Auch innerhalb des Unternehmens gab es am Dienstag Pflichtmeldungen: Die Verwaltungsratsmitglieder Barbara J. Burger und John T. Chambers berichteten über Aktienverkäufe. Beide Transaktionen erfolgten unter vorab eingerichteten Rule-10b5-1-Plänen.
Vereinbarte Nachfrage und höhere Prognosen
Die Vereinbarung mit NTT DATA umfasst dagegen den Einsatz von 900 MW Bloom-Brennstoffzellenleistung für weltweite Projekte von NTT Global Data Centers. Die Unternehmen bezeichneten sie als Blooms bislang größtes internationales Projekt. Erste Lieferungen sollen 2027 beginnen.
Operativen Rückenwind hatte Bloom Energy vor rund zwei Wochen mit seinem Quartalsbericht und einer Prognoseanhebung gemeldet. Der Umsatz im dritten Quartal 2026 erreichte $1,24 Milliarden. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach das einem Zuwachs von 138,1%.
Für das Gesamtjahr 2026 hob Bloom Energy die Umsatzprognose auf $4,4 Milliarden bis $4,6 Milliarden an. Zugleich erhöhte das Unternehmen seine Prognose für die Non-GAAP-Bruttomarge auf ungefähr 34%.
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