JPMorgan hat am Freitag das Kursziel für Bloom Energy von 314 $ auf 292 $ gesenkt und die Einstufung Übergewichten beibehalten. Medienberichten zufolge belasteten nach den Quartalszahlen Sorgen über den negativen freien Cashflow und höhere Fertigungsinvestitionen die Aktie; Rekordumsatz und angehobene Prognosen rückten dagegen in den Hintergrund. Das Papier verlor am Freitag 11%.
Analysten reduzieren ihre Erwartungen
Auch Jefferies setzte am Freitag das Kursziel herunter: von 289 $ auf 242 $. Das Haus bestätigte seine Halten-Empfehlung und verwies zur Begründung auf eine fehlende formelle Aktualisierung des Auftragsbestands. Damit nennt Jefferies neben den Sorgen um den Mittelabfluss einen weiteren Kritikpunkt nach der Ergebnisvorlage.
Zwei weitere Analysehäuser senkten am Freitag ebenfalls ihre Kursziele nach dem Quartalsbericht, ohne ihre Einstufungen zu ändern. Ihre neuen Zielmarken liegen zwischen 230 $ und 250 $. Dabei blieb ein Haus bei seiner Kaufempfehlung, das andere bei einer neutralen Einschätzung.
Höhere Prognosen trotz Mittelabfluss
Bloom Energy hatte mit den Quartalszahlen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 auf 4,4 bis 4,6 Milliarden $ angehoben. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie erwartet das Unternehmen nach der ebenfalls erhöhten Prognose 3,10 bis 3,40 $.
Für das dritte Quartal 2026 meldete Bloom Energy einen Umsatz von 1.235,8 Millionen $. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete das einen Zuwachs von 138,1%. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 0,94 $.
Dem Wachstum stand nach Unternehmensangaben ein Mittelabfluss beim freien Cashflow von 181 Millionen $ gegenüber. Medienberichten zufolge gehörten dieser Abfluss und die höheren Investitionen in die Fertigung zu den Bedenken, die trotz der verbesserten Prognosen den Kursrückgang begleiteten.
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