Ein globaler Vermögensverwalter hält nun knapp 23 Millionen Aktien der Klasse A an Bloom Energy. Das ist kein Routinevorgang — es signalisiert wachsendes institutionelles Vertrauen in Festoxid-Brennstoffzellen als Stromquelle für energiehungrige Rechenzentren.
Oracle-Partnerschaft als Wachstumsanker
Das Herzstück der aktuellen Investmentstory ist die Partnerschaft mit Oracle. Der Technologieriese hat Brennstoffzellensysteme mit einer Kapazität von bis zu 2,8 Gigawatt bestellt. Davon sind 1,2 Gigawatt bereits vertraglich gesichert. Oracle will damit seine KI-Rechenzentren mit stabilem Strom versorgen.
Zusätzlich hält Oracle Optionsscheine auf rund 3,5 Millionen Aktien zu einem Ausübungspreis von 113,28 Dollar. Diese laufen bis Oktober 2026. Das zeigt: Oracle setzt nicht nur auf Strom von Bloom — sondern auch auf den Aktienkurs.
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Zahlen vor dem Quartalsbericht
Am 28. April veröffentlicht Bloom Energy die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Der Marktkonsens erwartet einen Gewinn je Aktie von 0,13 Dollar bei einem Umsatz von rund 531 Millionen Dollar.
Das Vorjahr lieferte starke Vergleichswerte. Im Geschäftsjahr 2025 wuchs der Umsatz um 37 Prozent auf 2,02 Milliarden Dollar. Für 2026 peilt das Management nun 3,1 bis 3,3 Milliarden Dollar an. Das Non-GAAP-Ergebnis je Aktie soll zwischen 1,33 und 1,48 Dollar liegen.
Der Auftragsbestand stützt diese Ambitionen. Er beläuft sich auf insgesamt 20 Milliarden Dollar — 6 Milliarden aus Produktverkäufen, der Rest aus langfristigen Serviceverträgen.
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Analysten uneins, Markt nervös
Die Aktie schloss zuletzt bei 231,17 Dollar, ein Minus von 2,7 Prozent. Kein Wunder, dass Anleger vor dem Quartalsbericht vorsichtig agieren.
Die Analystenmeinungen spiegeln das gemischte Bild wider. Citigroup bleibt neutral mit einem Kursziel von 229 Dollar. UBS ist optimistischer und hält an einer Kaufempfehlung mit Ziel 251 Dollar fest. Baird bewertet die Aktie mit „Outperform“ und sieht das Kursziel bei 242 Dollar — gestützt auf das erwartete Umsatzwachstum im Jahresverlauf.
Die Quartalszahlen am Montag nach Börsenschluss werden zeigen, ob Bloom den hohen Erwartungen standhält — oder ob die Bewertung von rund 54 Milliarden Dollar einer Korrektur bedarf.
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