Mehr als 50.000 Vorbestellungen für den neuen vollelektrischen iX3 zwingen BMW zu einer vorzeitigen Produktionsausweitung. Während der Autobauer operativ mit dem ersten Modell der „Neuen Klasse“ die internen Erwartungen deutlich übertrifft, hinkt der Aktienkurs dieser Entwicklung noch hinterher.
Kapazitäten werden hochgefahren
Die Auftragsbücher für das neue Elektro-SUV sind erst seit sechs Monaten geöffnet. Wegen der unerwartet hohen Resonanz zieht der Münchner Konzern nun den Zweischichtbetrieb im ungarischen Werk Debrecen vor, um die Lieferzeiten für die Kunden zu stabilisieren. Die Fabrik ist auf eine jährliche Maximalkapazität von 150.000 Fahrzeugen ausgelegt und wird derzeit schrittweise hochgefahren.
An der Börse spiegelt sich dieser operative Schwung bisher nicht wider. Mit einem Schlusskurs von 80,90 Euro am Freitag verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von 15,66 Prozent. Damit notiert der Titel auch spürbar unter der viel beachteten 200-Tage-Linie, die aktuell bei 86,48 Euro verläuft.
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Nächster Meilenstein am 18. März
Neue Impulse könnte die unmittelbar bevorstehende Premiere der vollelektrischen i3 Limousine am 18. März liefern. Das Debüt ist Teil einer umfassenden Produktoffensive, bei der CEO Oliver Zipse bis 2027 insgesamt 40 neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt bringen will. Das Fundament für diese Investitionen lieferte das abgelaufene Geschäftsjahr 2025: Bei weltweit 2,46 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen erzielte BMW ein Konzernergebnis von über 10 Milliarden Euro. Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge stieg dabei in Europa auf über 40 Prozent.
Neben der reinen Elektro-Strategie fährt der Konzern weiterhin einen technologieoffenen Kurs, was sich am kommenden X5 mit fünf verschiedenen Antriebsvarianten zeigt. Marktbeobachter werten die starken iX3-Vorbestellungen als ersten konkreten Beleg dafür, dass die neue softwaredefinierte Fahrzeugarchitektur von der Kundschaft angenommen wird und die notwendige Skalierung im Premiumsegment gelingt.
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