BMW Aktie: Der iX3-Effekt!

BMW verzeichnet einen deutlichen Rückgang bei Elektroauto-Auslieferungen, während die Bestellungen für den neuen iX3 stark steigen. Das Management führt den Absatzeinbruch auf einen Modellwechsel zurück.

BMW Aktie
Kurz & knapp:
  • Elektroauto-Auslieferungen sinken um 20 Prozent
  • Über 50.000 Bestellungen für neuen iX3 eingegangen
  • USA-Markt bricht bei E-Auto-Verkäufen ein
  • Produktion in Ungarn läuft im Zweischichtbetrieb

Starke Nachfrage, schwache Auslieferungen. Bei BMW klaffen Realität und Orderbücher im ersten Quartal 2026 weit auseinander. Weltweit schrumpft der Absatz von Elektroautos deutlich. Parallel dazu füllen sich die Bestelllisten für die neuen Modelle rasant.

Einbruch auf dem US-Markt

Im ersten Jahresviertel lieferte der Münchner Autobauer knapp 87.500 vollelektrische Fahrzeuge aus. Das entspricht einem Minus von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt sank der weltweite Absatz über alle Antriebsarten hinweg leicht um 3,5 Prozent.

Regional zeigt sich ein gemischtes Bild. Der wichtige chinesische Markt verlor zehn Prozent. In den USA brach der Verkauf von reinen E-Autos sogar um die Hälfte ein. Hier macht sich der Wegfall staatlicher Kaufanreize massiv bemerkbar. Der Heimatmarkt Deutschland wuchs indes um knapp elf Prozent.

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Modellwechsel als Bremsklotz

Das Management wertet den Rückgang nicht als Nachfrageschwäche. Vielmehr steckt der Konzern mitten in einem strukturellen Umbau. Über Monate fehlte ein volumenstarkes Mittelklasse-SUV im Angebot. Die Produktion des alten iX3 war ausgelaufen. Der Nachfolger auf Basis der Neuen Klasse feierte erst im März seinen Marktstart. Die Folge: eine vorübergehende Lücke in der Auslieferung.

Genau dieser neue iX3 sorgt nun für volle Auftragsbücher. In Europa kletterten die Bestellungen für Elektroautos im ersten Quartal um rund 40 Prozent. Seit dem Bestellstart gingen für das neue Modell bereits mehr als 50.000 Aufträge ein. Jeder zweite bestellte X3 ist mittlerweile vollelektrisch.

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Um die massive Nachfrage zu bedienen, reagiert der Autobauer. Das Werk im ungarischen Debrecen läuft inzwischen im Zweischichtbetrieb. Trotz der aktuellen Auslieferungsdelle hält BMW die Konkurrenz im Premiumsegment auf Distanz. Die Kernmarke verlor beim Absatz weniger stark als Mercedes und Audi.

Margendruck und Quartalszahlen

Im Sommer startet der neue iX3 auf dem US-Markt. Im August folgt der Produktionsstart des i3 im Münchner Stammwerk. Finanziell bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Das Management peilt für das laufende Jahr eine operative Marge am unteren Ende der historischen Zielspanne an. Hohe Zölle belasten das Ergebnis spürbar. Konkrete Details zur Ertragslage liefert der Konzern im Mai mit den vollständigen Quartalszahlen.

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