Weniger Gewinn, schwacher Absatz in China, sinkender Umsatz. Normalerweise bestrafen Anleger solche Zahlen sofort. Bei BMW greifen sie am Donnerstag stattdessen zu. Der Autobauer liefert im ersten Quartal 2026 genau das, was der Markt sehen wollte: operative Disziplin.
Die Aktie kletterte um 1,84 Prozent auf 83,10 Euro. Damit setzt sich die Erholung der vergangenen Tage fort. Der Gewinn vor Steuern fiel um knapp ein Viertel auf rund 2,3 Milliarden Euro. Analysten hatten im Vorfeld allerdings ein noch schwächeres Ergebnis befürchtet.
Cashflow federt Absatzflaute ab
Ein echter Lichtblick ist der freie Cashflow im Automobilgeschäft. Er sprang um beeindruckende 88 Prozent auf 777 Millionen Euro nach oben. Auch die wichtige operative Marge in der Autosparte überzeugte. Sie lag mit 5,0 Prozent spürbar über den Markterwartungen.
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Weltweit lieferte der Konzern weniger Fahrzeuge aus. Die Folge: Der Umsatz sank. Besonders das China-Geschäft bereitet Sorgen. Dort brachen die Verkäufe im Zuge eines harten Preiskampfes zweistellig ein. Auch in den USA schrumpfte der Absatz leicht. Europa hielt dagegen mit einem Rekord bei den Auftragseingängen die Stellung.
Umbau der Aktienstruktur geplant
Vorstandschef Oliver Zipse hält an den Jahreszielen fest. Die Marge soll im Gesamtjahr zwischen vier und sechs Prozent liegen. Im Mai steht nun die Hauptversammlung an. Dort stimmen die Anteilseigner über eine vorgeschlagene Dividende von 4,40 Euro je Stammaktie ab.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt ist die Vereinfachung der Kapitalstruktur. BMW plant die Umwandlung der stimmrechtslosen Vorzugsaktien in reguläre Stammaktien. Gelingt dieser Schritt, wird das Papier für internationale Großinvestoren deutlich attraktiver. Das ist auch nötig. Mit einem Minus von rund 13 Prozent seit Jahresbeginn hat die Aktie noch erhebliches Aufholpotenzial.
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