Die Münchner liefern Zahlen, die aufhorchen lassen: Mehr als eine Million Fahrzeuge liefen 2025 in deutschen BMW-Werken vom Band. Damit steuert der Konzern rund ein Viertel zur gesamten heimischen Pkw-Produktion bei, die nach Angaben des VDA bei 4,15 Millionen Einheiten lag.
Das entspricht etwa zwei Fünfteln der weltweiten BMW-Produktion – ein Anteil, der sich auf ähnlichem Niveau wie 2024 bewegt, als 43 Prozent aller BMW-Fahrzeuge aus Deutschland kamen. Die Botschaft ist klar: Der Standort Deutschland spielt für die Münchner weiterhin eine Schlüsselrolle.
Vier Werke, eine Strategie
Regensburg führte 2024 mit 343.000 Einheiten die deutsche Produktionsliga an, gefolgt von Dingolfing mit 298.000, Leipzig mit 246.000 und München mit 201.000 Fahrzeugen. Für 2025 dürfte die Verteilung ähnlich ausgefallen sein. Knapp ein Drittel aller BMW-Konzernfahrzeuge – inklusive Mini und Rolls-Royce – stammen damit aus Bayern.
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Besonders bemerkenswert: Alle vier Standorte fertigen Verbrenner, Plug-in-Hybride und Elektromodelle auf einem Band. Diese flexible Produktionsarchitektur verschafft BMW einen deutlichen Vorteil in volatilen Märkten. Während die bayerischen Werke ausschließlich BMW-Modelle bauen, läuft in Leipzig zusätzlich der Mini Countryman vom Band.
Spartanburg bleibt die Nummer eins
Trotz der starken deutschen Präsenz steht das größte BMW-Werk im Ausland: Spartanburg in den USA produzierte 2024 beeindruckende 396.000 Fahrzeuge. Der designierte Konzernchef und Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic nutzt die Millionen-Marke für eine klare Ansage: „Mehr als eine Million produzierte Fahrzeuge sind über eine Million gute Argumente für die Innovationskraft Deutschlands.“
Die Aktie reagierte zunächst verhalten auf die Nachricht. Während sie im XETRA-Handel zeitweise 0,62 Prozent auf 93,62 Euro zulegte, gab sie vorbörslich bei Tradegate 0,38 Prozent auf 93,46 Euro nach. Das zeigt: Anleger warten auf mehr als nur Produktionszahlen – entscheidend bleiben Absatz, Margen und die Positionierung im Elektro-Wettlauf.
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