BMW liefert ab – und zwar gleich doppelt. Während die Münchner mit Rekordzahlen aus den USA aufwarten, läuft im Hintergrund eine technologische Transformation, die das Fundament für die nächsten Jahre legen soll.
Der DAX-Konzern verkaufte 2025 insgesamt 388.897 Fahrzeuge auf dem US-Markt, ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit gelingt BMW bereits zum dritten Mal in Folge ein neuer Absatzrekord in den Vereinigten Staaten. Im vierten Quartal wurden 113.512 Autos abgesetzt – allerdings 3,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Während Wettbewerber unter den US-Zöllen der Trump-Administration ächzen, profitiert BMW von seiner klugen Produktionsstrategie. Das Werk in Spartanburg, South Carolina, ist der größte Standort im gesamten BMW-Produktionsnetzwerk. Ein entscheidender Vorteil, wenn politische Unwägbarkeiten die Märkte durcheinanderwirbeln.
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Software-Revolution als nächster Coup?
Doch BMW plant bereits den nächsten Schachzug. Am 6. Januar 2025 verkündete BlackBerry-Tochter QNX, dass ihre Technologie die Grundlage für BMWs neue Fahrzeuggeneration „Neue Klasse“ bilden wird. Die QNX-Software wird sicherheitskritische Systeme in der kommenden Modellpalette unterstützen – eine Schlüsselrolle in BMWs radikal neu gedachter Fahrzeugarchitektur.
Die Neue Klasse setzt auf vier Hochleistungsrechner, intern „Superbrains“ genannt, die automatisiertes Fahren, Infotainment, Fahrdynamik und Fahrzeugbetrieb steuern. Diese Recheneinheiten bieten die 20-fache Prozessorleistung früherer Generationen. QNX liefert das Echtzeit-Betriebssystem und Hypervisor-Technologien, die bereits in über 275 Millionen Fahrzeugen weltweit verbaut sind.
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Chris Salzmann, Vice President Software Platforms bei BMW, bringt es auf den Punkt: Die Neue Klasse sei keine bloße Modellvariante, sondern eine komplette Neudefinition der Produkt- und Technologiestrategie. Die Plattform entkoppelt Hardware von Software und ermöglicht rasante Integration von KI, Over-the-Air-Updates und fortschrittlichen Sicherheitssystemen.
Während andere schwächeln
Der Kontrast zur Konkurrenz könnte kaum größer sein. VW-Tochter Audi meldete für 2025 einen Absatzrückgang von 16 Prozent in den USA auf 164.942 Fahrzeuge. Im vierten Quartal brach der Absatz sogar um 36 Prozent auf 36.233 Einheiten ein.
BMW kombiniert offenbar erfolgreich kurzfristige Verkaufserfolge mit langfristiger Technologiestrategie. Die Partnerschaft mit QNX, die 2021 begann, entwickelt sich von Driver-Assistance-Systemen zu einem fundamentalen Baustein der kommenden Fahrzeuggeneration. Kann diese Doppelstrategie die Münchner dauerhaft von der Konkurrenz absetzen?
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