Der Flugzeugbauer aus Seattle meldet für das vierte Quartal 2024 deutlich bessere Auslieferungszahlen. Mit 160 ausgelieferten Verkehrsmaschinen zwischen Oktober und Dezember konnte der Konzern das Tempo spürbar anziehen. Aufs Gesamtjahr summieren sich die Auslieferungen damit auf 600 Flugzeuge.
Den Löwenanteil machten im Schlussquartal die Mittelstreckenjets vom Typ 737 aus. Hier verließen 117 Maschinen die Werkshallen. Daneben lieferte Boeing zehn Exemplare der 767-Reihe, sechs Langstreckenjets vom Typ 777 und 27 Dreamliner der 787-Familie aus.
Militärsparte mit 37 Auslieferungen
Auch das Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft trug zum Jahresabschluss bei. Im vierten Quartal übergab der Konzern fünf neue Apache-Kampfhubschrauber und 14 generalüberholte Modelle an Kunden. Hinzu kamen zwei fabrikneue CH-47 Chinook sowie zwei erneuerte Exemplare dieses Transporthubschraubers.
Bei den Kampfflugzeugen standen jeweils zwei F-15 und F/A-18 in den Büchern. Fünf KC-46-Tankflugzeuge, drei MH-139-Hubschrauber und zwei P-8-Aufklärungsflugzeuge komplettierten das Militärportfolio. Insgesamt belief sich die Zahl der Auslieferungen im Verteidigungs- und Raumfahrtbereich auf 37 Maschinen im Quartal und 131 über das komplette Jahr.
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Delta bestellt 30 Dreamliner
Parallel zur Bilanz kam erfreulicher Neugeschäft-Wind auf. Delta Air Lines gab Anfang der Woche eine Bestellung über 30 Boeing 787-10 bekannt. Die US-Fluggesellschaft sicherte sich zusätzlich eine Option auf 30 weitere Maschinen. Für den Antrieb der Langstreckenjets wird GE Aerospace seine GEnx-Triebwerke liefern.
Die Partnerschaft zwischen GE Aerospace und Delta besteht bereits seit über sechs Jahrzehnten. Neben den Haupttriebwerken umfasst die Vereinbarung auch Ersatzaggregate und langfristige Wartungsleistungen. Delta will mit den neuen Flugzeugen seine Langstreckenflotte modernisieren und das internationale Streckennetz ausbauen.
Für Boeing bedeutet der Großauftrag nicht nur zusätzliche Planungssicherheit, sondern auch ein wichtiges Signal an den Markt. Nach den Produktionsproblemen und Qualitätsmängeln der vergangenen Monate dürfte der Vertrauensbeweis einer großen US-Airline willkommen sein.
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