Der US-Flugzeugbauer meldet bereits den zweiten Großauftrag im noch jungen Jahr. Diesmal hat der Flugzeugfinanzierer Aviation Capital Group (ACG) 50 Mittelstreckenjets vom Typ 737 Max geordert – je 25 Exemplare der 737 Max 8 und der Langversion 737 Max 10. Die Bestellung wurde am Dienstag in Seattle bekannt gegeben.
Erst vergangene Woche hatte Alaska Airlines für Schlagzeilen gesorgt und 105 Maschinen vom Typ 737 Max 10 plus fünf Dreamliner bestellt. Zwei Großaufträge binnen weniger Tage – kann der angeschlagene Konzern damit endlich wieder Boden gutmachen?
Verdoppelung des Orderbestands
Für ACG ist der Deal besonders bedeutsam: Der Auftrag verdoppelt das bestehende Orderbuch für die 737 Max 10 und markiert gleichzeitig die größte Einzelbestellung eines Leasinganbieters für diesen Flugzeugtyp. Insgesamt umfasst ACGs Boeing-Portfolio nun 121 Maschinen der 737-Max-Familie, davon allein 50 feste Bestellungen der 737 Max 10.
Die Auslieferungen sollen zwischen 2026 und 2033 erfolgen. Boeing betont die Treibstoffeffizienz der beiden Varianten – ein wichtiges Verkaufsargument in Zeiten steigender Betriebskosten und verschärfter Umweltauflagen.
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Zahlen gegen Airbus
Am Dienstagnachmittag deutscher Zeit will der Konzern seine vollständige Auftrags- und Auslieferungsbilanz für 2025 vorlegen. Die Spannung steigt, denn Rivale Airbus hat bereits Montag seine Zahlen präsentiert: 793 ausgelieferte Maschinen – ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Brutto gingen 1.000 Bestellungen ein, netto blieben nach Stornierungen 889 Orders übrig.
Boeing hatte zwischen Januar und November 537 Jets ausgeliefert und 908 Nettobestellungen verbucht. Ob die Dezemberzahlen die Lücke zum europäischen Marktführer schließen können, wird sich zeigen. Airbus bleibt trotz Produktionsproblemen beim spanischen Zulieferer auf Kurs, den Titel als weltgrößter Flugzeugbauer zu verteidigen.
An der New York Stock Exchange schloss die Boeing-Aktie am Montag bei 239,81 US-Dollar, im nachbörslichen Handel zeigte sich das Papier nahezu unverändert.
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