Die Boeing-Aktie hat ein beeindruckendes Comeback hingelegt und erreichte am Dienstag mit 248,75 USD ein neues 52-Wochen-Hoch. Damit liegt der Titel nur noch knapp 1 Prozent unter seinem absoluten Höchststand. Über die vergangenen zwölf Monate hat sich der Kurs um satte 44,77 Prozent verteuert – ein Wert, der selbst optimistische Analysten überrascht haben dürfte.
Die Erholung kommt nicht von ungefähr. Die wiederbelebte Reiselust nach der Pandemie treibt die Nachfrage nach neuen Flugzeugen massiv an. Doch auch intern hat Boeing seine Hausaufgaben gemacht: Konsequente Kostensenkungen und verbesserte Betriebsabläufe zahlen sich aus.
Dreamliner-Produktion auf Hochtouren
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Dreamlifter-Flüge, die Bauteile für den 787 Dreamliner transportieren, sind um 69 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Das deutet auf eine Produktionsrate von 5,4 Flugzeugen pro Monat hin – ein beachtliches Tempo, das Boeing offenbar stabil halten kann.
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Ethiopian Airlines unterstreicht das Vertrauen in die Maschinen aus Seattle: Der afrikanische Carrier hat neun Boeing 787-9 Dreamliner geordert und den Kauf von 11 Boeing 737 MAX-Jets abgeschlossen. Insgesamt wandern damit 20 neue Flugzeuge in die Bücher der Äthiopier.
Frieden an der Arbeitsfront
Könnte die Rally weitergehen? Boeing hat kürzlich eine vorläufige Einigung mit SPEEA erzielt, der Gewerkschaft von 1.600 technischen Mitarbeitern. Die Vereinbarung sieht einen Ratifizierungsbonus von 6.000 USD sowie eine Lohnerhöhung von 20 Prozent über 58 Monate vor. Das dürfte nicht nur die Belegschaft zufriedenstellen, sondern auch potenzielle Produktionsstörungen vom Tisch nehmen.
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Bernstein SocGen Group zeigt sich bullish: Die Analysten haben ihr Kursziel von 277 auf 298 USD angehoben und bewerten die Aktie weiterhin mit „Outperform“. Auch UBS bleibt optimistisch mit einem Kursziel von 275 USD und „Buy“-Rating.
Schatten über der Erfolgsstory
Doch völlig ungetrübt ist die Lage nicht. Die National Transportation Safety Board untersucht einen UPS-Frachtflugzeugabsturz, bei dem Ermüdungsrisse an einem Bauteil entdeckt wurden – einem Bauteil, auf dessen Problematik Boeing bereits 2011 hingewiesen hatte. Wie sich diese Untersuchung auf das Vertrauen der Investoren auswirken wird, bleibt abzuwarten.
Technische Indikatoren deuten darauf hin, dass die Aktie möglicherweise überkauft ist. Nach einer derart steilen Rally wäre eine Konsolidierung kaum überraschend. Dennoch: Die Fundamentaldaten stimmen, die Auftragsbücher füllen sich, und die Analysten bleiben zuversichtlich.
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