Boeing legte gestern an der Wall Street einen bemerkenswerten Auftritt hin. Die Aktie kletterte um mehr als fünf Prozent, nachdem der Flugzeugbauer mit seinem Quartalsergebnis positiv überraschte.
Verlust kleiner als erwartet
Der Quartalsverlust fiel deutlich geringer aus als von Analysten befürchtet. Hinzu kommt eine robuste Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen, die dem Konzern zusätzlichen Rückenwind verschafft. Damit setzt Boeing seine jüngste Erholungsbewegung fort — ein Signal, das Investoren offensichtlich nicht ignorieren wollten.
Nato-Auftrag entgeht Boeing
Weniger erfreulich ist eine Entwicklung auf der Rüstungsseite. Die Nato wird ihre veraltete Awacs-Flotte — derzeit noch auf Basis des rund vier Jahrzehnte alten Boeing 707 — nicht durch US-Maschinen ersetzen. Ursprünglich war Boeings E-7A Wedgetail als Nachfolger vorgesehen, doch Washington zog sich im vergangenen Jahr aus dem Programm zurück. Die Konsequenz: Ein Milliardenauftrag für bis zu zwölf neue Aufklärungsflugzeuge geht nun an den kanadischen Hersteller Bombardier, ausgerüstet mit dem Radar-System des schwedischen Konzerns Saab.
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Für Boeing bedeutet das einen empfindlichen Ausfall im Rüstungssegment. Deutschland wird dabei voraussichtlich den größten Teil der Kosten tragen — Geld, das ohne den US-Rückzug wohl an Boeing geflossen wäre.
Unter dem Strich überwiegen für Anleger derzeit die positiven Signale aus dem zivilen Bereich. Der Kurssprung von gestern spiegelt das Vertrauen wider, dass die operative Erholung des Unternehmens Fahrt aufnimmt — trotz der verpassten Rüstungschance.
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