Geopolitische Spannungen treiben die Ölpreise wild auf und ab. Für BP erweist sich genau das als Goldgrube. Der britische Energiekonzern hat seinen Gewinn im ersten Quartal 2026 mehr als verdoppelt. Das operative Ergebnis kletterte auf 3,2 Milliarden US-Dollar.
Lukratives Handelsgeschäft
Der Haupttreiber für den Gewinnsprung war das Segment Kunden und Produkte. Hier stieg das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf 3,2 Milliarden Dollar. Im Vorjahr waren es lediglich 677 Millionen Dollar. Ausschlaggebend waren außergewöhnliche Gewinne im Ölhandel. Der Preis für Brent-Rohöl schwankte im Quartal extrem und erreichte in der Spitze über 130 Dollar.
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Trotz der hohen Gewinne stieg die Nettoverschuldung an. Sie kletterte bis Ende März auf 25,3 Milliarden Dollar. Ein teurer Bestandsaufbau band viel Kapital. Die neue Konzernchefin Meg O’Neill setzt daher klare Prioritäten. Der Schuldenabbau steht im Fokus. Dennoch bestätigte BP im Quartalsbericht die Dividende von 8,32 US-Cent je Aktie.
Zurück zum klassischen Ölgeschäft
O’Neill führt den Konzern seit April 2026. Sie baut die Firmenstruktur radikal um. BP gliedert sich künftig in zwei Hauptsparten: Förderung sowie Raffinerie und Vertrieb. Dieser Schritt markiert eine Rückkehr zum klassischen Modell eines Energiekonzerns. Parallel dazu verschärft das Management den Sparkurs. Nach dem Verkauf der Raffinerie Gelsenkirchen sollen die Kosten bis 2027 um bis zu 7,5 Milliarden Dollar sinken.
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Operativ meldet BP für das abgelaufene Quartal folgende Eckdaten:
* Anlagenzuverlässigkeit (Upstream): 95,7 Prozent
* Raffinerieverfügbarkeit: 96,3 Prozent
* Raffineriedurchsatz: über 1,5 Millionen Barrel pro Tag
* Tagesproduktion: 2,3 Millionen Barrel Öläquivalent
An der Börse kommt die Entwicklung gut an. Die BP-Aktie schloss am Dienstag bei 6,63 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von rund 31 Prozent auf der Kurstafel. Ein starker Lauf. Für das zweite Quartal dämpft BP allerdings die Erwartungen. Wartungsarbeiten im Golf von Mexiko und Störungen im Nahen Osten werden die Fördermengen voraussichtlich belasten. Das Investitionsbudget für das Gesamtjahr belässt das Management bei maximal 13,5 Milliarden Dollar.
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