Broadcom liefert Quartalszahlen, die kaum Raum für Kritik lassen: Rekordumsatz, verdoppelter KI-Erlös und eine Prognose, die noch mehr verspricht. Der Halbleiterkonzern positioniert sich als einer der zentralen Profiteure des KI-Infrastrukturbooms – und untermauert das mit konkreten Zahlen.
Rekordquartal mit klarer Dynamik
Im ersten Geschäftsquartal 2026 erzielte Broadcom einen Umsatz von 19,3 Milliarden Dollar – ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders auffällig: der KI-Umsatz legte um 106 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar zu. CEO Hock Tan führt das auf „robuste Nachfrage nach kundenspezifischen KI-Beschleunigern und KI-Netzwerktechnik“ zurück.
Das bereinigte EBITDA stieg ebenfalls um 30 Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar – entsprechend 68 Prozent des Umsatzes. Der freie Cashflow belief sich auf 8,0 Milliarden Dollar allein in diesem Quartal.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Broadcom?
Neue Chips, gesicherte Lieferkette
Parallel zu den Zahlen hat Broadcom den neuen Netzwerkchip Taurus BCM83640 vorgestellt. Er ermöglicht optische Module mit 1,6-Terabit-Kapazität – doppelt so viel Datendurchsatz pro Verbindung wie bisherige Designs. Erste Muster gehen bereits an ausgewählte Kunden. Ergänzend dazu arbeitet Broadcom mit JetCool, einem Tochterunternehmen von Flex, an Flüssigkühllösungen für KI-Chips der nächsten Generation.
Zudem hat sich Broadcom die notwendigen Fertigungskapazitäten bei TSMC – einschließlich High-Bandwidth-Memory – bis 2028 gesichert. Damit sind potenzielle Engpässe in der Lieferkette vorerst vom Tisch.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Broadcom?
Ausblick: 100 Milliarden Dollar im Visier
Für das zweite Geschäftsquartal erwartet das Management einen Umsatz von rund 22,0 Milliarden Dollar – ein Wachstum von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr und eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem ersten Quartal. Den KI-Halbleiterumsatz beziffert Tan für Q2 auf 10,7 Milliarden Dollar.
Den langfristigen Horizont steckt er noch ehrgeiziger ab: Für 2027 sieht Broadcom einen KI-Chip-Umsatz von über 100 Milliarden Dollar. Zu den Schlüsselkunden zählen Alphabet, Meta, Anthropic und seit dem jüngsten Earnings Call auch OpenAI als sechster Hyperscaler-Partner.
Im Zuge der starken Ergebnisse schüttete Broadcom im ersten Quartal 10,9 Milliarden Dollar an Aktionäre aus – durch Dividenden und Aktienrückkäufe. Der Verwaltungsrat genehmigte zusätzlich ein neues Rückkaufprogramm über bis zu 10 Milliarden Dollar.
Broadcom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Broadcom-Analyse vom 12. März liefert die Antwort:
Die neusten Broadcom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Broadcom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Broadcom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


