Broadcom Aktie: KI-Chip startet

Broadcom liefert erste 2nm Custom-Compute-Chips auf 3.5D-Plattform aus und strebt den Verkauf von einer Million 3D-Chips bis 2027 an. Die Aktie notiert vor den kommenden Quartalszahlen unter Druck.

Broadcom Aktie
Kurz & knapp:
  • Erste Auslieferung von 2nm Custom-Compute-SoC
  • Ziel: Eine Million 3D-Chips bis 2027 verkaufen
  • 3.5D-Packaging für höhere Leistungseffizienz
  • Quartalszahlen am 4. März als nächster Prüfstein

Broadcom setzt im KI-Wettrennen auf maßgeschneiderte Hochleistungs-Chips – und liefert jetzt ein wichtiges Signal Richtung Markt: Die ersten Exemplare eines neuartigen Custom-Compute-Chips werden ausgeliefert. Das Timing ist kein Zufall, denn schon nächste Woche stehen die Quartalszahlen an. Was steckt technisch dahinter – und warum ist das für die nächsten Monate relevant?

2nm-SoC auf neuer Packaging-Plattform

Broadcom hat am 26. Februar den Start der Auslieferung seines nach eigenen Angaben branchenweit ersten 2nm Custom Compute System-on-a-Chip (SoC) gemeldet. Grundlage ist die 3.5D eXtreme Dimension System in Package (XDSiP)-Plattform.

Der Kernpunkt: Statt nur einen Chip „klassisch“ zu fertigen, setzt Broadcom auf fortgeschrittene 3D-IC-Integration. Mehrere Silizium-Bausteine („Dies“) werden dabei enger zusammengebracht. Das soll die Datenwege zwischen den Komponenten verkürzen – und damit Datenübertragung beschleunigen. Genau hier liegen bei KI- und High-Performance-Computing-Anwendungen oft die Engpässe.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Broadcom?

Ein konkretes Ziel: Eine Million 3D-Chips bis 2027

Parallel zur Technik-News hat Broadcom ein greifbares Absatz-Ziel gesetzt: Ein Unternehmens-Vizepräsident erwartet, bis 2027 mindestens eine Million 3D-gestapelte Chips zu verkaufen.

Die Stoßrichtung ist klar: Kunden sollen Chips bekommen, die mehr Leistung bei geringerem Energieverbrauch liefern. Das adressiert den steigenden Rechenhunger von KI-Software – und den wachsenden Druck, den Energiebedarf in Rechenzentren zu senken.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Broadcom?

Broadcom baut die Fähigkeiten der 3.5D-Plattform zudem weiter aus, um mehr Kunden bedienen zu können. Weitere, damit zusammenhängende Auslieferungen sollen laut Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen.

Blick nach vorn: Quartalszahlen am Mittwoch

An der Börse bleibt die Aktie kurzfristig unter Druck: Heute notiert sie bei 267,25 Euro (Tag: -1,96%).

Der nächste harte Prüfstein folgt aber schon kommende Woche: Broadcom legt die Q1-Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 am Mittwoch, 4. März, vor. Dann dürfte sich zeigen, wie stark sich die KI-Dynamik bereits in den Umsätzen niederschlägt. Das Unternehmen hatte zuvor eine Umsatzprognose von rund 19,1 Milliarden US-Dollar für das Quartal genannt.

Broadcom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Broadcom-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Broadcom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Broadcom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Broadcom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Broadcom

Broadcom Jahresrendite