Broadcom hat auf der RSAC 2026 in San Francisco eine neue Cybersecurity-Plattform vorgestellt — und damit ein Segment in den Fokus gerückt, das Anleger zuletzt kritischer beäugen: das Software-Geschäft. Gleichzeitig liefert das Unternehmen im KI-Bereich weiterhin beeindruckende Wachstumszahlen.
Symantec CBX: Sicherheit für kleinere Teams
Am 23. März präsentierte Broadcom Symantec CBX (Carbon Black XDR), eine cloudbasierte Plattform, die Technologien der Marken Symantec und Carbon Black erstmals in einem Produkt vereint. Das Besondere: CBX richtet sich explizit an kleinere Sicherheitsteams, die bislang keine Ressourcen für komplexe Enterprise-Lösungen hatten.
Die Plattform kombiniert Symantec-Funktionen wie Adaptive Protection und Incident Prediction mit der EDR-Technologie von Carbon Black. Ein zentrales Feature ist die KI-gestützte Angriffsprognose — laut Broadcom kann das System die nächsten vier bis fünf Schritte eines Angreifers vorausberechnen. Bei 85 Prozent der erkannten Vorfälle liefert die KI bereits automatische Handlungsempfehlungen.
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KI-Geschäft als Wachstumsmotor
Während das Software-Segment unter Beobachtung steht — die Umsatzprognose von 7,2 Milliarden Dollar liegt nach Analystenschätzungen leicht unter den Erwartungen — bleibt das KI-Halbleitergeschäft der klare Treiber. Der KI-Umsatz wuchs im Jahresvergleich um 106 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar, das Custom-Accelerator-Geschäft sogar um 140 Prozent.
CEO Hock Tan erwartet, dass allein der Chip-Bereich bis 2027 einen KI-Umsatz von über 100 Milliarden Dollar erreicht. JPMorgan-Analyst Harlan Sur hält für das Gesamtjahr 2026 einen KI-Umsatz von über 65 Milliarden Dollar für realistisch — und für 2027 sogar 120 Milliarden Dollar.
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Analysten bleiben optimistisch
Die Analystengemeinde zeigt sich geschlossen positiv: Von 27 erfassten Analysten empfehlen 92 Prozent die Aktie als Kauf oder starken Kauf, kein einziger rät zum Verkauf. Morgan Stanley, JPMorgan und Citigroup haben ihre Kursziele zuletzt auf 470, 500 beziehungsweise 475 Dollar angehoben.
Die Aktie notiert aktuell rund 21 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 353 Euro — der RSI von 21 signalisiert dabei eine technisch überverkaufte Situation. Der nächste konkrete Kurstreiber folgt am 4. Juni 2026, wenn Broadcom seine nächsten Quartalszahlen veröffentlicht.
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