Jahrelang galt Broadcom als unangefochtener Platzhirsch für Googles KI-Chips. Jetzt zeigt der Tech-Gigant Risse in dieser exklusiven Partnerschaft. Alphabet holt für neue Prozessoren den Konkurrenten Marvell Technology an Bord. Das schickte die Broadcom-Papiere am Montag prompt auf Talfahrt.
Google bricht das Monopol auf
Bisher dominierte Broadcom das Design der sogenannten Tensor Processing Units für Google. Nun ändert der Suchmaschinenkonzern seine Hardware-Strategie. Für neue KI-Chips arbeitet Alphabet künftig eng mit Marvell zusammen. Anleger reagierten nervös. Während die Marvell-Aktie deutlich anzog, verlor Broadcom knapp zwei Prozent an Wert. Das Handelsvolumen sprang dabei auf markante 6,76 Milliarden US-Dollar.
Milliarden-Offensive als Puffer
Analysten sehen den Wettbewerbsdruck gelassen. Sie verweisen auf die massiven langfristigen Rahmenverträge des Unternehmens. Erst kürzlich verlängerte Broadcom seine strategische Allianz mit Meta bis ins Jahr 2029. Der Deal umfasst die Entwicklung spezieller Beschleuniger-Chips. Meta garantiert dabei eine enorme Rechenkapazität.
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Parallel dazu füllen Aufträge von Anthropic die Bücher. Für das laufende Jahr liegen bereits zweistellige Milliardenbestellungen vor. Bis zum Geschäftsjahr 2027 peilt das Management kumulierte KI-Erlöse von über 100 Milliarden US-Dollar an.
Starke Marktposition trotz Insider-Verkäufen
Der Blick auf den Kurszettel unterstreicht die fundamentale Stärke. Aktuell notiert die Aktie bei 337,70 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein massives Plus von rund 127 Prozent zu Buche. Der RSI-Wert von 70,1 signalisiert allerdings eine leicht überkaufte Situation.
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Im Hintergrund sortieren sich die Großaktionäre neu. Die institutionelle Beteiligung bleibt mit über 76 Prozent hoch. Auffällig sind die jüngsten Aktivitäten des Managements. In den vergangenen drei Monaten trennten sich Insider von Aktien im Wert von rund 106 Millionen US-Dollar.
Der Markt für kundenspezifische KI-Chips wandelt sich grundlegend. Zyklische Schwankungen weichen mehrjährigen Infrastruktur-Zusagen der Tech-Giganten. Meta plant allein für 2026 Investitionen von bis zu 135 Milliarden US-Dollar. Solange Broadcom seine Dominanz bei Inferenz-Anwendungen behauptet, federn diese gigantischen Budgets den neuen Konkurrenzdruck durch Marvell ab.
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