Broadcom Aktie: Rekordumsätze gemeldet!

Broadcom meldet Rekordquartal mit starkem KI-Wachstum und hebt Prognose an. Der KI-Umsatz stieg um 106 Prozent und treibt die ambitionierten Ziele des Chipherstellers.

Broadcom Aktie
Kurz & knapp:
  • KI-Umsatz verdoppelt sich auf 8,4 Milliarden Dollar
  • Umsatzprognose für Q2 übertrifft Analystenerwartungen
  • Ambitioniertes Ziel von 100 Mrd. KI-Chip-Umsatz bis 2027
  • Starke Kapitalrückflüsse an Aktionäre ausgeschüttet

Broadcom hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 Zahlen vorgelegt, die die Erwartungen der Wall Street klar übertroffen haben. Der KI-Umsatz hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt – und CEO Hock Tan kündigt weiteres Wachstum an.

Rekordergebnisse im Detail

Der Umsatz kletterte im ersten Fiskalquartal, das am 1. Februar endete, um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 19,31 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,05 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 2,03 Dollar. Der Nettogewinn stieg auf 7,35 Milliarden Dollar, nach 5,50 Milliarden im Vorjahreszeitraum.

Der eigentliche Treiber: das KI-Geschäft. Der KI-Umsatz sprang um 106 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar. Hock Tan führte das auf die starke Nachfrage nach kundenspezifischen KI-Beschleunigern und KI-Netzwerklösungen zurück. Das bereinigte EBITDA erreichte mit 13,1 Milliarden Dollar ebenfalls einen Rekordwert und entsprach 68 Prozent des Umsatzes.

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Prognose übertrifft Konsens deutlich

Für das zweite Quartal erwartet Broadcom einen Umsatz von 22 Milliarden Dollar – gegenüber einer durchschnittlichen Analystenprognose von 20,56 Milliarden Dollar eine klare Ansage. Der KI-Halbleiterumsatz soll dabei allein 10,7 Milliarden Dollar erreichen.

Noch ambitionierter ist der mittelfristige Ausblick: Hock Tan erklärte auf dem Analysten-Call, dass Broadcom bis 2027 KI-Umsätze aus dem reinen Chip-Geschäft von über 100 Milliarden Dollar anpeilt. Als Grundlage nannte er konkrete Projekte: einen Gigawatt an Google-Tensor-Prozessoren für Anthropic im Jahr 2026, mehr als drei Gigawatt im Jahr 2027 sowie den Einsatz von über einem Gigawatt eigener OpenAI-Chips im Jahr 2027.

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Kapitalrückflüsse und strategische Stärke

Die starke Profitabilität schlägt sich direkt in Kapitalrückführungen nieder. Im ersten Fiskalquartal flossen 10,9 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurück: 3,1 Milliarden als Dividende, 7,8 Milliarden über Aktienrückkäufe. Der freie Cashflow betrug 8,0 Milliarden Dollar. Das Unternehmen hat zudem ein neues Rückkaufprogramm im Volumen von bis zu 10 Milliarden Dollar bis Ende 2026 aufgelegt und die Quartalsdividende auf 0,65 Dollar je Aktie festgesetzt, zahlbar am 31. März 2026.

Strukturell profitiert Broadcom von seiner Rolle als Spezialist für anwendungsspezifische Chips (ASICs) und Ethernet-Netzwerklösungen. Während Nvidia den Markt für General-Purpose-GPUs dominiert, besetzt Broadcom die wachsende Nachfrage nach maßgeschneiderten Chips für Hyperscaler wie Amazon, Google, Meta und Microsoft – ein Segment, das viele Analysten langfristig für das Inference- und Customization-Geschäft als bedeutender einschätzen als das Training.

Die Aktie hat sich seit ihrem Tief Anfang April 2025 mehr als verdoppelt und notiert aktuell rund 16 Prozent unterhalb des im Dezember 2025 erreichten 52-Wochen-Hochs. Mit der jetzt vorgelegten Wachstumsdynamik dürfte der Abstand zu diesem Niveau zumindest wieder in den Fokus rücken.

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