BVB Aktie: Beeindruckende Ausbaupläne!

Borussia Dortmund erkämpft sich einen knappen 3:2-Sieg gegen das Tabellenschlusslicht, bleibt aber mit einer enttäuschenden Spielweise sechs Punkte hinter den Bayern.

BVB Aktie
Kurz & knapp:
  • Dortmund siegt knapp gegen Heidenheim
  • Enttäuschende Leistung trotz Tabellenplatz
  • Guirassy entscheidet Spiel mit Doppelpack
  • Sechs Punkte Rückstand auf Bayern

Sechs Punkte. So nah war Dortmund den Bayern schon lange nicht mehr. Der 3:2-Sieg gegen Heidenheim am Wochenende bringt den BVB zurück ins Titelrennen – doch die Art und Weise war erschreckend. Über weite Strecken bot der Tabellenzweite gegen das Schlusslicht eine erschreckend schwache Vorstellung vor 81.365 Zuschauern im Signal Iduna Park.

Das Spiel begann mit einer Führung durch Waldemar Anton, der nach einer Ecke abstaubte. Doch bereits dieser Treffer war glücklich: Serhou Guirassy hatte Heidenheims Keeper Diant Ramaj derart irritiert, dass dieser den Ball fallen ließ. Der Schiedsrichter ließ das Tor stehen – obwohl er kurz zuvor eine ähnliche Aktion auf der Gegenseite noch gepfiffen hatte.

Wo ist der Plan?

Was folgte, war ein erschütternder Auftritt. Kein erkennbares Offensivkonzept, kein Esprit, keine Kreativität. Das Passspiel? Unsauber bis schlampig. Die Angriffe? Zufällig statt einstudiert. Sogar die erste Großchance des Spiels gehörte den Gästen, als Eren Dinkci völlig überrascht im Strafraum auftauchte und die Möglichkeit vergab.

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Julian Niehues bestrafte die Dortmunder Schlafmützigkeit in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit dem 1:1. Mathias Honsak hatte den Ball über links vorangetrieben – begünstigt durch die Verletzung von Filippo Mané – und Niehues verwertete im zweiten Versuch. Unverdient war das keineswegs.

Pfeifkonzert auf der Südtribüne

Nach dem Seitenwechsel wurde es noch dicker. Niehues traf erneut, diesmal mit einem satten Fernschuss zum 2:1 für Heidenheim. Das Stadion tobte – in wütender Empörung. Besonders die Südtribüne quittierte den Auftritt mit einem Pfeifkonzert. Trainer Nuri Kovac reagierte und brachte Maximilian Beier sowie Carney Chuwuemeka. Doch die Angriffsbemühungen blieben umständlich und eigensinnig.

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Die Wende kam nach 67 Minuten: Der Videoschiedsrichter griff ein und verhalf dem BVB zu einem Handelfmeter. Serhou Guirassy übernahm die Verantwortung – und traf zum 2:2. Der Guineer, der seit Wochen in einer Formkrise steckt und im neuen Jahr zuvor nur einmal getroffen hatte, nutzte die Chance. Nur eine Minute später der nächste Streich: Guirassy vollendete zur 3:2-Führung. Die Erlösung.

In der 85. Minute hätte Guirassy per Foulelfmeter alles klar machen können – jagte den Ball jedoch über das Tor. Am Ende reichte es trotzdem. Mit 45 Punkten aus 20 Spielen steht Dortmund so gut da wie seit Jahren nicht. Die Schwächephase der Bayern – 1:2 gegen Augsburg, 2:2 gegen den HSV – kommt wie gerufen. Nur noch sechs Zähler Rückstand auf die Spitze. Doch bei solchen Auftritten dürfte die Meisterschaft ein Wunschtraum bleiben.

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