Knapper Arbeitssieg in Wolfsburg, doch die Schlagzeilen macht Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger fordert öffentlich die Meisterschaft – während sein Vertrag noch immer nicht verlängert ist. Sportdirektor Sebastian Kehl macht Druck: Eine Entscheidung muss her.
Glückssieg hält Champions-League-Hoffnung am Leben
Borussia Dortmund setzte sich am Samstag mit 2:1 beim VfL Wolfsburg durch und sicherte sich wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze. Julian Brandt brachte den BVB nach einer Ecke in Führung, doch Wolfsburg glich durch Konstantinos Koulierakis aus. Erst ein später Treffer von Serhou Guirassy in der 87. Minute bescherte den Dortmundern den Sieg.
Zwischenzeitlich verkürzte sich der Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München auf drei Punkte. Nach dem Bayern-Sieg gegen Hoffenheim am Sonntagabend beträgt der Abstand nun wieder sechs Zähler. Mit fünf Siegen aus den letzten sechs Bundesliga-Spielen in 2026 bleibt Dortmund schärfster Verfolger des Rekordmeisters.
Spielerisch überzeugte der BVB in Wolfsburg allerdings nicht. Besonders in der zweiten Halbzeit haderten die Dortmunder mit dem abstiegsbedrohten Gegner. Coach Niko Kovac sprach von Ambitionen, blieb aber vorsichtig: Erst einmal gelte es, die Champions-League-Qualifikation zu sichern.
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Schlotterbeck fordert Meisterschaft – und neuen Vertrag
Nico Schlotterbeck übernahm als Kapitän für den verletzten Emre Can eine Führungsrolle – und nutzte sie für klare Ansagen. „Man muss auch mal den Anspruch haben als BVB, auch mal den Fans zu sagen, wir wollen Meister werden“, erklärte der 26-Jährige. Nach dem Wolfsburg-Spiel legte er nach: „Du spielst beim BVB, um gewisse Dinge zu gewinnen.“
Seine Worte zeigten Wirkung. „Die Jungs haben unter der Woche gemerkt, wie sehr ich dafür brenne“, so Schlotterbeck. Er identifizierte Mentalität als entscheidenden Faktor – ausgerechnet jene Eigenschaft, die dem BVB jahrelang abgesprochen wurde.
Julian Brandt zeigte sich weniger euphorisch. „Ich bin aus dem Norden, ich bin ein bisschen demütiger unterwegs“, sagte der Torschütze. Man versuche weiterhin, die Spiele zu gewinnen und hoffe, dass Bayern noch Punkte liegen lasse.
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Kehl fordert Klarheit – Deadline läuft
Während Schlotterbeck auf dem Platz Titelambitionen verkündet, zieht sich seine Vertragsverlängerung hin. Der aktuelle Kontrakt läuft noch bis 2027, doch Sportdirektor Kehl möchte Planungssicherheit. „Ich bin ein Freund von Klarheit in allen Bereichen“, stellte er klar. Man sei auf dem Gaspedal: „Nico weiß, dass wir so schnell wie möglich eine Entscheidung haben.“
Am kommenden Freitag gegen Mainz 05 fehlt Schlotterbeck gesperrt – seine fünfte Gelbe Karte. Danach stehen entscheidende Wochen an: Zwei Champions-League-Playoff-Spiele gegen Atalanta Bergamo sowie Bundesliga-Kracher gegen RB Leipzig und Bayern München. Ob Schlotterbeck diese Partien noch als BVB-Spieler mit Zukunftsperspektive bestreitet, bleibt vorerst offen.
Die BVB-Aktie notierte am Freitag via XETRA bei 3,27 Euro.
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