BYD-Aktie: Absolut sensationell!

Trotz spektakulärem Hypercar-Verkauf leidet BYD unter Gewinneinbruch und Preiskampf. Analysten sehen Kurspotenzial über 13 Euro.

BYD Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kurs nahe 11,40 Euro ohne klaren Trend
  • Gewinneinbruch um 55,4 Prozent im Quartal
  • Preiskampf in China belastet Margen
  • Exportziel von 1,5 Millionen Fahrzeugen

Einen spürbar schweren Stand haben weiterhin die chinesischen Elektropioniere von BYD auf dem europäischen Parkett. Bevor die Börsen am heutigen Freitag feiertagsbedingt pausierten, zeigten sich die Notierungen z. B. im Tradegate-Handel am gestrigen Donnerstag über weite Strecken schwach. Erst kurz vor dem Glockenschlag rettete sich das Papier mit einem minimalen Plus von 0,19 % über die Ziellinie und verharrte bei rund 11,40 Euro.

Das ist ein Kursniveau, das aus technischer Sicht weder einem Auf- noch einem richtigen Abwärtstrend entspricht. Dabei sollte die Aktie nach Auffassung von Analysten sicher einen Aufschlag auf über 13 Euro schaffen. Das bleibt noch immer ein Wunschtraum.

Das teure Fahrzeug von BYD: Es verkauft sich!

Selbst die spektakuläre Nachricht vom heutigen Freitag, dass BYD sein extremes Hypercar namens den Yangwang U9 Extreme für umgerechnet fast 3 Millionen Euro inklusive Steuern an erste Milliardäre verkauft hat, kann die maue Stimmung am Aktienmarkt mutmaßlich nicht dauerhaft aufhellen. Derartige Prestigeprojekte sind zwar technologisch beeindruckend, für das operative Massengeschäft jedoch kaum kursrelevant.

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Die Zurückhaltung der Anleger hat einen sehr ernsten Hintergrund: Die jüngst präsentierten Quartalszahlen offenbarten einen herben Gewinneinbruch von 55,4 % im ersten Jahresviertel.

Der Preiskampf im Heimatmarkt China sowie der Wegfall staatlicher Kaufprämien belasten die Margen dramatisch. Viele Beobachter befürchten daher, dass die Aktie in der Seitwärtsrange zwischen 11 Euro und 12 Euro gefangen bleibt.

Wer jedoch die fundamentale Substanz betrachtet, sieht ein Management, das den Blick nach vorne richtet. Als Gegenstrategie forciert BYD auch 2026 ff. die Auslandsexpansion mit einem Exportziel von 1,5 Millionen Fahrzeugen für das laufende Jahr. Während die Verkaufszahlen in Europa wenn auch auf noch geringem Niveau bereits verdoppelt wurden, bleiben Analysten zuversichtlich. Mit einem durchschnittlichen Kursziel von über 13 Euro halten die Experten trotz der kurzfristigen Gewinn-Delle an ihrer Kaufempfehlung fest.

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