BYD-Aktie: Absolut überraschend!

Die BYD-Aktie verliert deutlich nach schwachen Geschäftszahlen mit rückläufigem Gewinn und Umsatzwachstum. Internationale Expansion und Exporte bieten jedoch Gegenpol.

BYD Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Starke Kursverluste nach Quartalsveröffentlichung
  • Gewinnrückgang und schwaches Umsatzplus
  • Nachfrageeinbruch im Heimatmarkt China
  • Exporte übersteigen erstmals Inlandsverkäufe

Nach den Geschäftszahlen am 27.3. ging es für die BYD an den Aktienmärkten deutlich bergab. Fast 5 % Verlust zeigten hier an, dass die Zahlen nicht gut ankamen. Die Notierungen reflektierten z. B. ein geringes Umsatzwachstum von nur 3,5 %. Die Nettogewinne fielen um -19 %, was wiederum davon zeugt, dass BYD deutlich weniger profitabel arbeitet.

Diese Entwicklung steht im direkten Zusammenhang mit der schwächeren Nachfrage im chinesischen Heimatmarkt sowie dem intensiven Wettbewerb.

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Kaufsteuer war belastend für die BYD in China

Ein wesentlicher Auslöser für den Rückgang der Inlandsverkäufe ist die Wiedereinführung einer Kaufsteuer auf Elektrofahrzeuge. Viele Konsumenten hatten ihre Käufe zuvor vorgezogen, wodurch sich nun ein spürbares Nachfragetief ergibt. Parallel dazu sorgen Berichte über Probleme mit dem Fahrassistenzsystem „God’s Eye“ für zusätzliche Aufmerksamkeit und erhöhen den Druck auf die Wahrnehmung im Premiumsegment.
Dem gegenüber stehen Fortschritte auf internationaler Ebene. BYD baut seine Produktionskapazitäten weiter aus und treibt Projekte in Europa, Südamerika und Asien voran. Zudem zeigt sich eine weitere Verschiebung: Erstmals übersteigen die Exporte die Verkäufe im Heimatmarkt, was die strategische Neuausrichtung zumindest unterstützt. Die Chinesen möchten sich die Umsätze und Margen im Ausland sichern.

Die jüngsten technologischen Sprünge sollten gleichfalls helfen, sprich die größere Reichweite und die schnellere Aufladung, die möglich sind. BYD bleibt daher für Analysten noch immer ein Tipp. Nun wird sich indes in der neuen Woche zeigen müssen, wie sich die weitere Zuspitzung im Iran auf den Titel auswirkt. Donald Trump möchte offenbar Bodentruppen entsenden. Das kann die Stimmung reduzieren, die Ölpreise weiter anheizen lassen, und, so überraschend das klingen mag, auch E-Fahrzeuge wieder nach vorne bringen.

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