Die Aktie des chinesischen Elektroautoherstellers BYD legte am Donnerstag um weitere 0,7 % zu und liegt nun kurz vor Handelsschluss bei 10,78 Euro. Die Marke von 11 Euro rückt näher, was wiederum aus der Warte von Chartanalysten ein sehr wichtiges Zeichen wäre. Die Aktie würde dann die ersten Widerstände überwinden.
Während sich der Kurs damit leicht erholte, richtet sich der Blick vieler Beobachter derzeit auf eine mögliche strategische Erweiterung des Konzerns: einen Einstieg in die Formel 1. Dies wäre natürlich spektakulär für das teils verschmähte Unternehmen (so weit es den Westen betrifft).
BYD in die Formel 1?
Hinter den Spekulationen steht ein technologischer Umbruch im Motorsport. Ab der Saison 2026 tritt ein neues Motorenreglement in Kraft, das den elektrischen Anteil der Antriebssysteme deutlich erhöht. Der sogenannte MGU-K-Generator soll künftig rund 350 kW Leistung liefern und damit etwa die Hälfte der Gesamtleistung eines Formel-1-Antriebs bereitstellen.
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Für einen Hersteller wie BYD könnte diese Entwicklung besonders relevant sein. Der Konzern entwickelt Batteriezellen, Elektromotoren und Leistungselektronik vollständig im eigenen Haus und zählt zu den technologisch integrierten Elektroautoherstellern weltweit. Eine Rennserie mit stark elektrifizierten Antrieben würde damit ein Umfeld schaffen, in dem eigene Technologien direkt unter Extrembedingungen getestet werden können.
Neben der technischen Perspektive spielt auch die globale Markenwirkung eine Rolle. Oder auch vor allem.
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Nur: Ob die aktuellen Spekulationen wahr sind? Dies ist nicht und keineswegs sicher. Sicher ist der Umstand, dass BYD im Ausland immer stärker wird. Im Februar 2026 lieferte BYD weltweit 190.190 Fahrzeuge aus, davon gingen rund 100.600 Einheiten in internationale Märkte. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Wachstum von etwa 50%. Das gleich den schwachen chinesischen Markt etwas aus.
Dies wiederum ist ein Puzzlestück, das sich auch in Europa zeigt. In der Türkei und in Ungarn sollen Fabriken entstehen oder sind schon entstanden.
Analysten feiern dies. Deren Kursziele liegen deutlicher höher als die Kurse am Markt.
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