Während viele Technologiewerte zuletzt von künstlicher Intelligenz profitierten, kämpft BYD derzeit mit einer deutlich schwierigeren Börsenphase. Der Mittwoch endete für die Aktie in München bei nur minimal über 10 Euro Euro. Das Tagesminus belief sich auf 3,39 %. Dabei fiel das Papier intraday sogar erstmals seit längerer Zeit wieder klar unter die psychologisch wichtige Marke von 10 Euro.
Der Druck kommt aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Einerseits investiert BYD massiv in neue Batterietechnologien und Ladeinfrastruktur. Andererseits sorgt genau dieser Ausbau inzwischen für operative Belastungen. Die neue Generation der Blade Battery gilt zwar als technologischer Fortschritt mit extrem kurzen Ladezeiten, doch die Produktion kommt offenbar kaum hinterher. Lieferverzögerungen bei neuen Fahrzeugen stehen inzwischen offen im Raum.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
BYD: Hier gibt es aktuell wohl Zweifel!
Hinzu kommt der intensive Wettbewerb im chinesischen Heimatmarkt. Mehrere Hersteller reagieren dort mit aggressiven Preisstrategien und neuen Modellen. In den Nachrichten standen zuletzt unter anderem Xpeng und Chery im Fokus. Gleichzeitig berichteten Marktbeobachter über eine vorsichtigere Nachfrageentwicklung.
Auch die Kursentwicklung der vergangenen Wochen zeigt die Unsicherheit. Auf Monatssicht verlor die Aktie mehr als 9 %, innerhalb von sechs Monaten liegt das Minus bei 3,63 %. Das laufende Jahr bleibt mit minus 3,50 % ebenfalls negativ. Die Handelsspanne der vergangenen drei Jahre reicht allerdings weiterhin von 6,71 Euro bis 17,71 Euro und verdeutlicht die hohe Volatilität des Titels.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
Fundamental bleibt BYD dennoch ambitioniert bewertet. Für 2026 wird ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18 erwartet, für 2027 von 14,1. Beim Umsatz rechnen Schätzungen mit 914 Milliarden chinesischen Yuan im Jahr 2026 sowie mehr als einer Billion chinesischen Yuan im Folgejahr. Der Nettogewinn soll von 41,73 Milliarden auf 51,02 Milliarden chinesische Yuan steigen.
Besonders genau verfolgen Anleger derzeit die internationale Strategie des Konzerns. BYD prüft zusätzliche Produktionskapazitäten außerhalb Chinas und führt Gespräche über europäische Werke. Damit versucht der Hersteller, Lieferzeiten zu verkürzen und seine Position außerhalb des Heimatmarktes auszubauen. Dennoch: Die Stimmung könnte besser sein. Nur Analysten haben sehr hohe Kursziele formuliert!
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 21. Mai liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


