BYD-Aktie: Das wäre ein Hammer!

Die BYD-Aktie nähert sich einem wichtigen technischen Unterstützungsbereich bei 10 Euro, während das Unternehmen seine internationale Ladeinfrastruktur ausbaut. Die Quartalszahlen Ende März könnten neue Impulse liefern.

BYD Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie nähert sich kritischer 10-Euro-Marke
  • Internationaler Ausbau von Schnellladestationen geplant
  • Quartalsergebnisse für Q4 2025 Ende März erwartet
  • Analystenziele liegen deutlich über aktuellem Kurs

Ein Kurs von 10,19 Euro erschien am Freitag zum Ende der Handelswoche in den Handelsdaten für BYD, nachdem die Aktie noch am Donnerstag um gut 2,8 % und am Freitag um immerhin -0,59 % gefallen war. Schlicht enttäuschend, möchte man meinen. Denn die Notierungen neigen demnach nun dazu, in Richtung von 10 Euro zu kippen.

BYD: Hält diese Untergrenze bei der Aktie noch vor den Zahlen?

Chartdiagramme zeigen aktuell eine Zone in der Nähe von 10 Euro, die von technischen Modellen als Unterstützungsbereich betrachtet wird. Solche Marken erscheinen häufig in historischen Kursreihen, wenn dort zuvor mehrfach Handelsaktivität stattfand. Händler beobachten diese Bereiche besonders genau, weil dort häufig neue Orders erscheinen.

Ein Blick auf den Verlauf der vergangenen Monate zeigt eine begrenzte Kursspanne. In ungefähr drei Monaten bewegte sich der Preis häufig zwischen 10 Euro und 11 Euro. Diese Zone tauchte in zahlreichen täglichen Kursdiagrammen als dominierender Bereich auf.

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Während sich die Aktie innerhalb dieser Spanne bewegte, veröffentlichte BYD mehrere Produktmeldungen. In einer Präsentation stellte das Unternehmen einen neuen SUV vor.

Neben Fahrzeugen plant das Unternehmen eine Erweiterung seiner Ladeinfrastruktur außerhalb Chinas. Vorstandsvorsitzender Wang sprach in einer Mitteilung über ein internationales Schnellladenetz. Dieses Programm umfasst den Aufbau von 20000 Schnellladestationen.

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Die sollen bis Ende 2026, also in wenigen Monaten, aufgebaut werden (im Ausland). Das würde die Expansion der Chinesen mit einiger Wahrscheinlichkeit deutlich stützen können. Die Notierungen sind derzeit demnach noch nicht darauf eingegangen, welche neuen Wege die Chinesen bestreiten werden. Nun wird der Konzern am 26.3. seine Ergebnisse zum 4. Quartal 2025 benennen. Vielleicht wird diese Präsentation zum Anlass genommen, um die möglichen neuen Strategien hier zu erläutern.

Die Analysten, die sich mit den Kurszielen und -strategien des Konzerns befassen, sind jedenfalls recht zuversichtlich. Die Ziele reichen über die Marke von 13 Euro hinaus. Die Ladeinfrastruktur, die sich hier ankündigt, sollte in diesen Szenarien sicherlich eine größere Rolle spielen. Wichtig ist derzeit, dass die Notierungen auch nicht mehr unter die Marke von 10 Euro sinken.

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Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

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