Während viele klassische Autobauer ihre Fahrzeuge aus Komponenten hunderter Zulieferer zusammensetzen, verfolgt BYD eine andere Produktionsstrategie. Der chinesische Hersteller setzt auf eine besonders weitreichende vertikale Integration und produziert einen Großteil der Fahrzeugtechnik selbst. Auf einfache Weise formuliert: Das Unternehmen produziert von Schritt 1 bis zu Schritt x.
Schätzungen zufolge entstehen mehr als 70 % der Wertschöpfung eines BYD-Fahrzeugs innerhalb des eigenen Konzerns. Damit hat BYD generell einen echten Vorteil im Wettbewerb. Der Aktienmarkt hat daraus noch nichts gemacht.
Die Aktie des Unternehmens notierte am Freitag zum Ende bei 10,80 Euro und liegt damit um 0,75 % über dem Vortag. Insgesamt ist der Titel damit noch bestenfalls im Seitwärtstrend. Gut wäre es, wenn die Aktie die Marke von 11 Euro überwinden würde.
Das reicht noch nicht an den Börsen: BYD
Die oben genannte Strategie der vertikalen Produktion ist besonders wichtig bei der teuersten Komponente eines Elektrofahrzeugs: der Batterie. BYD kontrolliert die Entwicklung seiner Batterietechnologie über die Tochtergesellschaft FinDreams und setzt dabei auf die sogenannte Blade-Battery. Diese Technologie bildet einen zentralen Bestandteil der eigenen Elektroplattformen.
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Der Ansatz zahlt sich vor allem in Zeiten globaler Lieferkettenprobleme aus. Während der internationalen Halbleiterknappheit mussten zahlreiche Hersteller ihre Produktion zeitweise reduzieren, weil wichtige Chips fehlten. BYD produzierte einen Teil dieser Halbleiter im eigenen Unternehmen und konnte damit die Abhängigkeit von Zulieferern deutlich reduzieren.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Kostenstruktur. Wenn zentrale Komponenten intern gefertigt werden, entfallen Margen externer Zulieferer. BYD produziert günstiger. Ein gutes Zeichen und auch ein Signal für schneller mögliche Anpassungen.
Dazu passt:
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Das Unternehmen treibt der Konzern auch seine Batterietechnologie weiter voran. Auf einem Technologieevent am Firmensitz in Shenzhen präsentierte BYD die zweite Generation der Blade-Battery. Das neue System ermöglicht kompatiblen Elektrofahrzeugen, den Ladezustand innerhalb von fünf Minuten von 10 % auf 70 % zu erhöhen.
Um diese Technologie breiter verfügbar zu machen, plant das Unternehmen den Aufbau eines eigenen Schnellladenetzes. Im Rahmen der Strategie „Flash Charge China“ sollen bis Ende 2026 rund 20.000 Schnellladestationen entstehen.
Also ist alles im grünen Bereich: BYD wird schneller und effizienter wachsen. Der Markt sieht das noch anders. Dennoch: Analysten erwarten Kursziele in etwa bei gut 13 Euro. Das ist auch in der neuen Woche noch immer gültig.
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