Die deutschen Premium-Hersteller aufgepasst! BYD schickt mit seiner Marke Denza einen neuen Rivalen in den Ring, der es direkt mit BMW, Mercedes und Porsche aufnehmen will. Ein gewagter Schachzug, der den deutschen Automarkt ordentlich aufmischen könnte.

Die Strategie: Angriff auf die Oberklasse

Denza war ursprünglich ein Joint Venture mit Daimler, gehört aber nun ganz zu BYD. Die Marke soll das Aushängeschild für chinesische Oberklasse-Technologie werden. Dafür hat sich BYD Verstärkung aus Deutschland geholt: Mit Wolfgang Egger, dem ehemaligen Audi-Chefdesigner, will man sicherstellen, dass die Modelle auch den europäischen Geschmack treffen. Das Design soll sportlich und elegant wirken – ganz anders als die Autos, die man bisher mit „Made in China“ assoziierte.

Denza Z9 GT: Die Kampfansage

Herzstück der Offensive ist der Denza Z9 GT, ein dynamischer Shooting Brake, der Ende 2025 in Deutschland erwartet wird. Das Auto ist als reiner Stromer oder als Plug-in-Hybrid erhältlich. Mit einer Leistung von fast 1.000 PS bei der Elektroversion ist er eine ernsthafte Konkurrenz für die Sportlimousinen der deutschen Konzerne. Im Innenraum erwarten die Kunden puren Luxus: Nappaleder, ein riesiges 17,3-Zoll-Display und sogar eine Kühlbox zwischen den Sitzen. Besonders revolutionär soll eine neue Lenk- und Fahrwerkstechnik sein, die das große Auto unglaublich wendig macht.

Der Luxus-Van Denza D9

Ein weiteres Modell, das 2026 folgen soll, ist der Denza D9. Dieser luxuriöse Van zielt auf eine ganz andere Kundengruppe ab und soll hierzulande als Plug-in-Hybrid die Lücke der edlen Raumwunder schließen.

Die größte Herausforderung: Vertrauen aufbauen

Trotz aller Technik und Eleganz bleibt die Frage: Kann BYD die deutschen Kunden überzeugen? Der Weg ist steinig. Bislang haben BYD-Modelle in Deutschland nur verhaltenen Erfolg. Die Konkurrenz ist extrem stark und die Markentreue im Premium-Segment ist hoch.