Die Aktie von BYD notiert aktuell bei 9,982 Euro und verliert am Montag 0,54 %. Damit steht der Titel trotz neuer Technologieoffensive unter Druck. Besonders auffällig ist dabei, dass die Aktie auf Sicht von einem Monat 4,60 % verloren hat und seit Jahresbeginn 6,34 % im Minus liegt. Gleichzeitig meldet das Unternehmen neue Fortschritte bei Batterien, Chips und Fahrerassistenzsystemen. Zudem werden neue Fahrzeuge am Markt etabliert.
BYD: Immer mehr Reichweite, immer schneller laden
Im Mittelpunkt steht derzeit die technologische Aufrüstung der Fahrzeugplattform. Mehrere aktuelle Branchenmeldungen verweisen darauf, dass BYD neue Batterie- und Elektroantriebssysteme in den Markt bringt. Gleichzeitig berichteten Medien zuletzt über neue autonome Fahrfunktionen und die stärkere Integration eigener Halbleiterlösungen. Damit verschiebt der Konzern immer mehr Wertschöpfung ins eigene Haus.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
Besonders wichtig ist dabei das neue Modell Song Ultra DM-i. Nach den vorliegenden Informationen erreicht das Fahrzeug bis zu 310 Kilometer elektrische Reichweite und eine kombinierte Gesamtreichweite von 1.845 Kilometern. Genau diese Verbindung aus Elektroantrieb und Langstreckentauglichkeit soll den Massenmarkt adressieren. Die Strategie dahinter besteht darin, Premiumfunktionen in höhere Stückzahlen zu bringen und sich damit vom reinen Preiskampf abzukoppeln.
An der Börse kommt diese Strategie bislang nur teilweise an. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 102 Mrd. Euro. Für 2026 wird ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18,1 erwartet, das 2027 auf 14,2 sinken soll. Gleichzeitig rechnen Analysten für 2026 mit einem Umsatz von 116 Mrd. Euro sowie einem Nettogewinn von rund 5 Mrd. Euro. Für 2027 werden bereits 132 (!) Mrd. Euro Umsatz und 6,5 Mrd. Euro Gewinn prognostiziert.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
Interessant ist dabei die Bewertung. Das Verhältnis von Unternehmenswert zu Umsatz liegt für 2026 lediglich bei 0,84. Für einen Konzern mit eigener Batterieproduktion, eigener Chipentwicklung und steigenden Fahrzeugverkäufen ist das vergleichsweise niedrig. Genau hier liegt derzeit der Gegensatz zwischen der weiter voranschreitenden Expansion und Börsenbewertung.
Zusätzliche Bedeutung erhielt zuletzt die Nachricht, dass BYD seine Offensive bei intelligenten Fahrfunktionen weiter ausbaut. Die kühne Aussage: Es soll keine Verkehrsunfälle mehr geben. Na dann!
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 1. Juni liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

