Einen erheblichen Kursgewinn schaffte am gestrigen Tag die Aktie der BYD. Mehr als 7,5 % Plus kamen dazu. Die Kurse haben sich auf 11,65 Euro geschoben und damit zum einen den GD200 sehr stark verteidigt (die Aktie dreht direkt auf dem Indikator nach oben). Zum zweiten stehen noch 5 Cent an, dann wäre auch der GD200 erreicht.
Dabei hat BYD nach seiner Pleite mit mehr als -4,8 % Kursverlust am Freitag nun die internationalen Ambitionen unterstrichen (als Reaktion auf die schwachen Ergebnisse im Heimatmarkt).
BYD: Das wird eine Steigerung!
Der chinesische E-Auto-Hersteller hat sein Exportziel deutlich angehoben: Für 2026 sollen 1,5 Millionen Fahrzeuge außerhalb Chinas verkauft werden, nachdem zuvor 1,3 Millionen Einheiten angepeilt worden waren. Diese Anpassung folgt unmittelbar auf die veröffentlichten Jahreszahlen vom Freitag und zeigt, wohin sich das Wachstum künftig verlagern soll.
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Im Inland ist die Lage angespannt. Die Verkäufe in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 lagen – bereinigt um Saisoneffekte rund um das chinesische Neujahrsfest – rund 36 % unter dem Vorjahresniveau.
Belastend ist dabei die Wiedereinführung einer fünfprozentigen Kaufsteuer auf Elektrofahrzeuge Ende 2025, die zuvor zu vorgezogenen Käufen geführt hatte und nun eine spürbare Nachfragelücke hinterlässt.
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Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb. Ein intensiver Preiskampf setzt die Margen unter Druck und eröffnet Konkurrenten zusätzlichen Spielraum. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Auslandsgeschäft an strategischer Bedeutung, da Märkte außerhalb Chinas als margenstärker gelten.
Dazu gibt es erste Zahlen für das laufende Jahr aus Europa. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 wurden rund 29.000 Fahrzeuge registriert, nahezu doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. BYD lag damit zuletzt zwei Monate in Folge vor Tesla bei den Neuzulassungen.
Technologisch setzt der Konzern weiterhin auf eigene Entwicklungen. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet voran: Mitte März 2026 waren rund 4.600 Flash-Charging-Stationen in 279 Städten in Betrieb, bis Jahresende sollen es 20.000 Standorte werden. Ergänzend sollen teurere Modelle dazu beitragen, die Margen zu stabilisieren.
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