Das Papier des chinesischen E-Fahrzeugherstellers BYD ist am Montag auf nur noch 9,42 Euro gefallen. Die Aktie ist damit deutlich unterhalb der runden 10-Euro-Marke etabliert. Damit ist der charttechnische Abwärtstrend derzeit relativ fest fortgeschrieben.
Seit ungefähr Mitte oder sogar Anfang Juni hat das Papier noch einmal etwas an Dynamik verloren. Dabei ist die runde Marke mehr oder weniger widerstandslos nach unten durchkreuzt worden, was durchaus als Problem aus charttechnischer Sicht identifiziert werden kann.
BYD greift die ganz großen Autokonzerne nun massiv an
BYD selbst allerdings hat zuletzt, wie es auch in großen Medien heißt, eine Kampfansage an große Unternehmen wie VW und Toyota formuliert. In fünf Jahren möchte man weltweit die Nummer eins werden. Dies scheint die Börse derzeit nicht zu tangieren. BYD befindet sich schlicht, wie oben beschrieben, in einem Abwärtstrend.
Dabei werden die Zahlen für das laufende Jahr langsam wieder besser. Im Mai sind die Zahlen für den Absatz von Fahrzeugen sowie für die Produktion von Fahrzeugen erstmals in diesem Jahr überhaupt im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen. BYD möchte vor allem auch im laufenden Jahr insgesamt 1,5 Millionen Fahrzeuge exportieren. Das weist darauf hin, dass das Unternehmen sich außerhalb der chinesischen Landesgrenzen auf dem richtigen Weg sieht.
Analysten bestätigen diese Sichtweise direkt und indirekt, indirekt in dem Sinne, dass zumindest die Kursziele weit über das hinausreichen, was derzeit an den Märkten für BYD bezahlt wird. 14 Euro oder leicht mehr schätzen die Experten als fairen Wert ein. BYD selbst ist, wie oben betont, allerdings schon seit einiger Zeit in einem klaren Abwärtstrend. Insofern toben hier zwei Welten, was den Wert der Aktie betrifft.
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