Ein kurzer Eintrag auf einer Pentagon Liste reichte vor wenigen Tagen einmal aus, um die Aktie von BYD unter Druck zu setzen. Das US Verteidigungsministerium führte Unternehmen auf, denen es eine zu enge Verbindung zum chinesischen Militär unterstellte. Zwar zog die Behörde das Dokument nach wenigen Minuten zurück, doch in Hongkong löste die Nachricht sofort Verkäufe aus. Marktteilnehmer fürchten, eine offizielle Einstufung könnte Sanktionen oder Einschränkungen beim Zugang zu US Kapital nach sich ziehen.
Das zeigt vor allem, wie sensibel die Märkte den Chinesen gegenüber noch immer sind. Aktuell ging es für das Papier aber wieder um fast 1 % vorwärts. Die Aktie überwand die Linie von 10,81 Euro. Dies ist auch damit zu erklären, dass die Notierungen langsam.
BYD: Der Plan ist klar
Diese Episode trifft BYD in einer Phase intensiver internationaler Expansion. Der Konzern baut Produktionsstätten außerhalb Chinas auf und richtet seinen Fokus verstärkt auf Europa und Lateinamerika. Mit dieser geografischen Verlagerung will BYD näher an seine Kunden rücken und Handelsbarrieren umgehen. Gleichzeitig verschärfen drohende Importzölle in Europa und den USA sowie ein harter Preiskampf im Heimatmarkt den Wettbewerb.
Operativ überzeugt das Unternehmen mit technologischer Tiefe. Gemeinsam mit CATL entwickelt BYD leistungsfähige Batteriezellen und verbessert kontinuierlich Reichweite und Ladegeschwindigkeit. Analysen von UBS bescheinigen Fortschritte bei der dreifachen Parität. In zentralen Disziplinen wie Anschaffungskosten, Reichweite und Ladezeit erreicht BYD in bestimmten Segmenten Werte, die Verbrennern ebenbürtig sind. Ein neues Low-Cost-Modell mit rund 600 Kilometern Reichweite zeigt die Pläne und die Chancen.
Dabei wird die Aktie vor allem von Analysten unverändert gefeiert. Die gehen davon aus, das Papier könnte sich bis zu über 14 Euro aufwärts schieben. Die Chance ist jedenfalls schon seit geraumer Zeit in Aussicht gestellt. Die Märkte unterschätzen diesen Umstand noch immer.
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