Der globale Wettbewerb im Elektroautomarkt beschleunigt sich weiter. Ein besonders prominenter Fall ist derzeit der chinesische Hersteller BYD, der mit einer neuen Generation seiner Blade-Batterie die Reichweiten- und Ladefrage neu definiert. Die Aktie des Konzerns zeigt sich am Dienstag allerdings schwächer und notiert bei 10,59 Euro, was einem Tagesverlust von 2,01 % entspricht. Noch ist der Tag nicht zu Ende und so könnte die Aktie noch etwas aufsatteln. Das Peak von 10,86 Euro von gestern ist jedoch nicht mehr in Sicht.
Diese Batterie sorgt für eine Revolution
Die neue Batterie wurde bei einer Veranstaltung am Unternehmenssitz in Shenzhen vorgestellt. Dabei präsentierte BYD die zweite Generation der Blade-Technologie, die künftig in mehreren Fahrzeugmodellen des Konzerns eingesetzt werden soll.
Mit der Batterie rückt eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern in Serienfahrzeugen erstmals in greifbare Nähe. Premiumfahrzeuge des Konzerns sollen diese Marke künftig überschreiten. Gleichzeitig bleibt die Zellchemie frei von Nickel und Kobalt, zwei Metallen mit hohen Kosten und starken Preisschwankungen.
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Die Batterie wird Teil einer größeren technischen Plattform. BYD arbeitet parallel an einer sogenannten Super-e-Platform mit bis zu 1.000 Volt Systemspannung. Diese Architektur ermöglicht extrem hohe Ladeleistungen und soll das Nachladen von rund 400 Kilometern Reichweite innerhalb von fünf Minuten ermöglichen.
Auch die Ladeinfrastruktur spielt eine wichtige Rolle in dieser Strategie. BYD plant ein umfangreiches Schnellladenetz, das speziell für die neue Batteriegeneration ausgelegt ist. Die Ladezeiten werden sich verkürzen, hier wird es nur noch um Minuten gehen.
BYD sammelt dabei sicher Punkte und das ist auch nötig. Die Aktie hat den Aufwärtstrend noch nicht wieder erreicht. Die Börsen wissen, dass es jetzt schnell gehen sollte und auch kann.
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