Brandgefährlich sieht es aus Sicht von Chartanalysten für die Chinesen von BYD aus. Die Notierungen sind auf einen Kurs nahe der Grenze von 10 Euro abgestürzt. Es wird alarmierend.
Die Notierungen reagieren auf die unverändert schwammigen Nachrichten rund um den Erdball. Good News aus dem Rest der Welt, schlechte Nachrichten aus China, heißt die Devise.
BYD: Der Kampf um den Eigenmarkt!
Der Wettbewerb im chinesischen Markt für Elektrofahrzeuge erreicht eine neue Stufe. BYD setzt dabei nicht auf Preissenkungen, sondern auf Finanzierung. Seit Mittwoch bietet der Konzern für mehrere Modelle 0 % Zinsen über drei Jahre an.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
Alternativ gewährt er einen besonders niedrigen Zinssatz über sieben Jahre. Die tägliche Rate beginnt bei 29 Yuan, eine Anzahlung verlangt das Unternehmen nicht. Das Programm endet Ende März.
Der Schritt reagiert auf sinkende Verkaufszahlen im Heimatmarkt. Im Januar brachen die Auslieferungen in China um 30 % gegenüber dem Vorjahr ein. Es war bereits der fünfte Monat in Folge mit Rückgängen. Zahlreiche Wettbewerber starteten ähnliche Aktionen. Tesla hatte zuvor ebenfalls ein Finanzierungsmodell über sieben Jahre eingeführt. Auch Hersteller wie Geely, Li Auto, XPeng und NIO zogen nach.
Während China schwächelt, expandiert BYD in Europa kräftig. Die Neuzulassungen in der EU sowie in Großbritannien, Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz stiegen im Januar auf 18.242 Fahrzeuge. Im Vorjahresmonat lagen sie bei 6.884.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
Das entspricht einem Zuwachs von 165 %. Tesla kam im gleichen Zeitraum auf 8.075 Fahrzeuge und verzeichnete ein Minus von 17 %. Mehrere europäische Hersteller meldeten ebenfalls Rückgänge.
Technologisch setzt BYD auf Ladegeschwindigkeit. Das Unternehmen begann mit der breiten Auslieferung von Schnellladestationen mit bis zu 1.360 kW Leistung. Diese Anlagen sollen innerhalb von fünf Minuten rund 400 Kilometer Reichweite ermöglichen.
Eine Studie erwartet für 2026 rund 4,9 Millionen verkaufte Fahrzeuge, falls der Ausbau der Ladeinfrastruktur die Nachfrage ankurbelt. Analysten sehen (auch daher) noch Spiel bis deutlich über 13 Euro. Das wäre stark!
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


