BYD-Aktie: Sie kann es endlich schaffen!

BYD verzeichnet fünften Monat in Folge rückläufige Absatzzahlen im Heimatmarkt, während internationales Geschäft deutlich anzieht. Analysten sehen Aufwärtspotenzial.

BYD Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Fünfter Monat rückläufiger Verkäufe in China hintereinander
  • Internationale Expansion zeigt Erfolg, EU-Absatz um über 200 Prozent gestiegen
  • BYD strebt Mercedes-Fabrik in Mexiko an, Wettbewerb mit Geely
  • Experten prognostizieren durchschnittliches Kursziel von 14 Euro

Ruhige Schlusskurse, unruhige Schlagzeilen: Die vergangene Woche war für die chinesische BYD und deren Aktionäre anstrengend. Unter dem Strich schloss die bei 10,34 Euro und bewegte sich damit kaum. Gleichzeitig erschien der Konzern kurzfristig auf einer Liste des US-Verteidigungsministeriums, die chinesische Militärunternehmen aufführte. Wenige Minuten später verschwand der Eintrag wieder. Das Pentagon gab keine Erklärung ab.

Die Vorgehensweise ist spektakulär. Damit wäre BYD quasi Mitglied einer schwarzen Liste bezogen auf die Geschäfte mit dem Verteidigungsministerium der USA gewesen. Dies hätte auch an anderen Stellen Unruhe ausgelöst, ggf. selbst auch in den USA oder in anderen westlichen Ländern, den US-Verbündeten. Seltsam ist auch, wie schnell die Aktie wieder von dieser Liste verschwand.

BYD: Ok – schwarze Liste ist vergessen!

Die Eskalation in den Handelsbeziehungen kam damit schnell und ging auch ebenso rasch wieder. Damit bleibt der Blick auf die wahre Lage.

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Parallel meldete BYD im Januar erneut rückläufige Verkaufszahlen im Jahresvergleich. Es war der fünfte Monat in Folge mit einem Minus. Veränderungen bei Förderprogrammen in China trafen insbesondere günstigere Fahrzeugmodelle. Diese Entwicklung verstärkte den bestehenden Abwärtstrend der Aktie bzw. die Unsicherheit am Markt.

Im Ausland zeigte sich ein anderes Bild. Die Verkäufe außerhalb Chinas legten zu, im November 2025 bspw. in der EU ggb. dem Jahr zuvor um mehr als 200 %. Allerdings waren die Verkäufe noch auf niedrigem Niveau. Dennoch: Auch in Lateinamerika mischt die BYD die Märkte auf. Denn in Mexiko bemüht sich BYD nun um eine ehemalige Mercedes-Fabrik und damit -produktionsstätte. Konkurrent dabei ist Geely, gleichfalls aus China.

Analysten heben den Daumen ohnehin. Rund 14 Euro seien möglich, so das durchschnittliche Kursziel der Experten.

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Über Mirko Hennecke 1503 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

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